Daten aus den Sozialen Medien und Suchanfragen- 3

Risiken:

Je mehr Daten über eine Person im Netz stehen, desto mehr Rückschlüsse lassen sich über diese Person ziehen.

  • Was gefällt ihr, was gefällt ihr nicht?
  • Mit wem ist sie befreundet, mit wem ist sie verwandt?
  • Welchen Beziehungsstatus hat die Person?
  • Hat sie einen Kinderwunsch oder bereits Kinder?
  • Wie verbringt sie ihre Freizeit?
  • Was ist ihre politische Meinung?

Unter anderem Arbeitgeber haben ein großes Interesse daran, solche persönlichen Daten über ihre Bewerber zu erhalten. Viele Partyfotos, Fotos auf denen Alkohol oder andere Substanzen konsumiert werden, aber auch Posts durch die eine Person einer politischen Gesinnung zugeordnet werden kann, können auf dem Arbeitsmarkt ausschlaggebend sein.

Wenn du Informationen über deine Person angibst, aber auch beim Posten in sozialen Netzwerken solltest du dir also über die Außenwirkung Gedanken machen. Privatsphäre-Einstellungen bei Anbietern wie Google, Facebook und Co. können helfen, die eigenen Daten zu schützen. Sie sind aber nicht allumfassend und es werden immer wieder Mittel und Wege gefunden, sie zu umgehen. Daher ist jede Person selbst dafür verantwortlich, was sie postet bzw. welche Daten sie veröffentlicht. Es lohnt sich auch, alternative Dienste in Anspruch zu nehmen, die weniger mit den eigenen Daten handeln.

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