Serlo Klausurtagung vom 18. - 20. Dezember 2015 Julia_Re - 29. Dezember 2015


Das Jahr 2015 neigt sich dem Ende zu und das in letzter Zeit stark gewachsene Serlo Team versammelte sich im ländlichen Bruck bei Ebersberg. Es ist der ideale Ort um durchzuatmen, über das vergangene Jahr zu reflektieren und neue Ideen für die Zukunft zu sammeln. In gemütlicher Atmosphäre wurde am Freitagabend erst einmal das anstehende Wochenende mit der Präsentation des Zeitplans, der „Miteinander-Prinzipien“ und anschließendem Glühwein eingestimmt. Der Abend diente insbesondere den Neuzugängen dazu, alle persönlich kennenzulernen und sich über die jeweiligen Aufgaben bei Serlo auszutauschen.

Serlo Team

Am Samstag starteten wir um 9:15 Uhr mit dem ersten Tagesordnungspunkt “Rückblick 2015”. Dabei stellten alle Teams die 5 wichtigsten Erfolge des Jahres 2015 in je 5 Minuten vor.

Um später die Ziele für das Jahr 2016 definieren zu können, folgte um 11:30 Uhr eine kurze Präsentation der Wirkungsorientierung bei Serlo von Gründer Simon. Wirkungsorientierung bestimmt die Zielausrichtung einer Organisation, statt Profit zu erwirtschaften, gesellschaftliche Veränderung hervorzurufen. Während auf der Metaebene das langfristige Ziel der gesellschaftlichen Wirkung steht, sind unsere Ressourcen, Aktivitäten und Ergebnisse zunächst ausschlaggebend, um eine Wirkung bei der Zielgruppe zu erreichen. Zum Beispiel führt die technische Optimierung der Kommentarfunktion zu einer vereinfachten Nutzung und somit erhöhten Beteiligung der Serlo Community.

Das langfristige Ziel ist dabei eine Wikipedia für´s Lernen zu bauen, sodass Bildung von allen mitgestaltet werden kann. Damit die alltägliche Arbeit zu den langfristigen Wirkungzielen beiträgt, nehmen wir uns viel Zeit dafür, die Zielgruppe zu verstehen und zu überprüfen, welche mittelfristigen Veränderungen wir für die konkrete Zielgruppe erreichen müssen und können.

Gute Ziele

Diskussion

Auf welche Aktivitäten müssen wir uns fokussieren, um die intendierte Wirkung bei der Zielgruppe zu erreichen?

Um diese Frage zu beantworten, wurde zunächst gute Ziele definiert. Diese sollten: Nicht zu konkret sein, nicht zu allgemein sein, konkrete Aktivitäten nicht vorausnehmen (nicht auf genau eine Aktivität hinauslaufen) und zielführend für die Auswahl an konkreten Aktivitäten sein (ggf. Aktivitäten ausschließen).

Jetzt waren alle aufgefordert sich gedanklich in das Jahr 2016 zu versetzen und sich gute Ziele für Serlo zu überlegen. Alle Vorschläge wurden zunächst in der großen Runde gesammelt. Im Anschluss an diese intensive Denkrunde konnten wir beim Mittagessen und einem Spaziergang Energie für die zweite Tageshälfte tanken.

Die Ideensammlung wurde daraufhin gruppiert, um die Ziele in einer Gruppendiskussion auf 5 Kernziele für das Jahr 2016 zu reduzieren. Diese Ziele dienen als Wegweiser für die Auswahl an Aktivitäten für das kommende Jahr innerhalb jedes Teams. Bei der regen Diskussion konnten die wichtigsten Argumente für und wider eines Ziels dargelegt werden, um alle Teammitglieder von den finalen 5 Zielen zu überzeugen.

Teamübergreifende Serlo Ziele 2016

  • Die beste Mathematik-Lernplattform werden %%\rightarrow%% Serlo soll die beste deutsche Mathematik-Lernplattform werden.

  • Mit den NutzerInnen interagieren %%\rightarrow%% Im Online- und Offline-Austausch mit den NutzerInnen entstehen interaktive und begeisternde Lernerfahrungen.

  • Das Team vergrößern %%\rightarrow%% Wir werben neue haupt- und ehrenamtliche Teammitglieder an und binden sie ein.

  • Integration fördern %%\rightarrow%% Wir fördern die Integration und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland.

  • EN-Serlo beispielhaft gestalten %%\rightarrow%% Das englische Serlo hat sehr gute Beispielinhate und eine sehr gute Kommunikation.

Von diesen 5 Kernzielen wurden daraufhin konkrete Aktivitäten für das jeweilige Team abgestimmt, um ein möglichst praxisnahes Ergebnis im Rahmen der Klausurtagung zu erreichen. Der lebendige und umfangreiche Tag klang schließlich mit einem gemeinsamen Abendessen und Musik vom hauseigenem DJ aus.

Am Sonntag hatte jeder Teilnehmer dann die freie Wahl. Zum einen konnte man der Präsentation von Helena beiwohnen, die sich im Rahmen ihres Ethnologie-Studiums mit der Motivation der Engagierten bei Serlo auseinandersetzte. Zum anderen bestand die Möglichkeit eines weiteren inhaltlichen Austausches zur Verbesserung und Vernetzung von Inhalten auf Serlo.

Vor Abreise in Richtung München, nutzten manche die angrenzenden Pferdehöfe zum Ausritt bei malerischem Alpenpanorama. An dieser Stelle darf die bedingungslose Hingabe bei der Essenszubereitung unseres Buchhalters und Hobbykochs nicht unerwähnt bleiben, der das ganze Wochenende nebenbei auch noch zu einem kulinarischen Hochgenuss machte.

Wir freuen uns jetzt schon darauf, die neuen Ziele gemeinsam mit und für euch zu verwirklichen!

In diesem Sinne wünschen wir allen ein frohes neues Jahr 2016.

Euer Serlo-Team

Gruppendiskussion

Pferderitt

Team Shot

Hybride Geschäftsmodelle und Finanzierungswege für OER Julia_Re - 28. Dezember 2015


Porträt Simon

Simon Köhl verfasste diesen Artikel im Auftrag von Wikimedia und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung auf der Mapping OER Webseite

Um die Möglichkeiten zur Finanzierung von frei lizenzierten Bildungsmaterialien (Open Educational Resources ­ OER) bedarf einer differenzierten Sprache über Finanzierungsmodelle und einer klaren Zielsetzung der Finanzierung. Dazu kann die OER-Szene viel aus dem Sektor des sozialen Unternehmertums lernen.

Wenn ich von meiner Arbeit bei Serlo erzähle, bekomme ich häufig folgende drei Statements zu hören. 1) , 2) und 3) Anhand dieser drei Statements möchte ich versuchen eine sprachliche Grundlage für den Diskurs über “OER Geschäftsmodelle” zu legen.

Ihr braucht ein Geschäftsmodell! (1)

Das Problem an dieser Aussage ist, dass die Intentionen des Statements unklar ist. Es könnte sein, dass ich freundlich auf die Selbstverständlichkeit hingewiesen werde, dass wir eine Geldquelle bzw. Einnahmen brauchen. Allerdings ist ein “Geschäft” sowohl umgangssprachlich als auch in der Betriebswirtschaft und im Rechnungswesen mit der Erwirtschaftung von Gewinnen und mit Umsatzerlösen aus dem Verkauf von Waren und Dienstleistungen verbunden. In diesem Fall fordert das Statement mich auf, zu dem ideelen, gemeinnützigen Bereich von Serlo (Einnahmen durch Spenden, Mitgliedsbeiträge, Förderungen), einen zusätzlichen, gewinnorientierten Bereich aufzubauen, welcher im Vereinsrecht offiziell “Geschäftsbetrieb” gennant wird. Insgesamt ist bei der Frage nach Geschäftsmodellen für OER sehr unklar, ob es allgemein darum geht, wie OER finanziert werden können oder ob es explizit darum geht, wie gewinnorientierte Unternehmen im Feld OER entstehen können. Ich möchte also festhalten: Geschäftsmodelle sind eine Teilmenge möglicher Finanzierungsmodelle und nicht synonym zu gebrauchen. Umsatzerlöse (Einnahmen aus dem Geschäftsbetrieb) sind eine Teilmenge aller Einnahmen (auch Einnahmen aus dem ideelen Bereich, z. B. Spenden) und diese sind wiederum eine Teilmenge des gesamten Erlös (beinhaltet z. B. auch Zinserträge).

Irgendwann musst du auch einmal Geld verdienen. (2)

In diesem Fall wird impliziert, dass ein kostenloses, frei lizenziertes und werbefreies Bildungsangebot nur durch Selbstausbeutung erstellt werden kann. Jedoch ist die Finanzierung über einen ideellen Bereich nicht viel anders als der Verkauf im Geschäftsbetrieb über eine Ecke. Ich nenne das “Dreiecksfinanzierung”. In diesem Fall produziert A einen Mehrwert für B, das gefällt C und finanziert dafür A. Ein Beispiel: Anna bekommt Nachhilfe und ihre Mama zahlt dafür den Nachhilfelehrer. Noch ein Beispiel: Greenpeace rettet einen Baum, Anna mag Bäume und spendet an Greenpeace. Oder das Beispiel Serlo: Serlo hilft Schülerinnen und Schülern beim Lernen, dafür geben uns Stiftungen, Eltern oder die EU Kommission Geld. Es ist folglich ein gängiges Modell, dass die Zielgruppe einer Leistung nicht direkt für diese Leistung bezahlt. Auch der Staat funktioniert nach diesem Modell, denn Steuern finanzieren eine größere Idee von Gemeinschaft, Sicherheit, Mobilität, Bildung, etc. und werden nicht individuell pro einzelne staatliche Leistung erhoben, die eine Person erhält. Unter anderem vor dem Hintergrund, dass freier Zugang zu Bildung ein Grundrecht ist und, dass Kinder und Jugendliche wenig Kaufkraft besitzen, werden wir bei OER um eine teilweise “Dreiecksfinanzierung” nicht herumkommen.

Fundraising ist ja schön und gut aber irgendwann müsst ihr auch einmal richtiges Geld verdienen. (3)

Das dritte Statement impliziert, dass eine Finanzierung über den ideellen Bereich, etwa durch Spenden und staatliche Förderung, eine schlechtere Finanzierung ist als Erlöse durch den Umsatz eines Geschäftsbetriebs. Aber ist diese Unterscheidung überhaupt wertvoll um die Qualität einer Finanzierung zu beurteilen? Von Dennis Hoenig­-Ohnsorg (Ashoka Deutschland) habe ich gelernt, dass zwei Kriterien entscheidend sind, um das Finanzierungsmodell einer Organisation oder eines Unternehmens zu beurteilen: Stabilität und Unabhängigkeit. Mit Stabilität wird die langfristige Planbarkeit einer Finanzierung beschrieben. Einfluss auf die Planbarkeit hat z. B. die Qualität einer Beziehung zu Kunden bzw. Förderern oder wie stark innovationsgetrieben ein Markt ist. Unabhängigkeit beschreibt den Einflussgrad eines Finanzgebers. Gemessen an diesen Kriterien ist eines der besten Finanzierungsmodelle das ich kenne, das der Wikipedia, deren Betreiberin die Wikimedia Foundation ist. Denn die langfristige Entwicklung der Spendeneinnahmen ist stabiler vorhersagbar als viele Absatzmärkte für Waren oder Dienstleistungen. Des Weiteren kann die Wikimedia­ Bewegung sehr eigenständig darüber entscheiden, wie diese Einnahmen verwendet werden. Auch das vertrauensvolle Verhältnis zwischen Serlo und einer Förderstiftung oder zwischen Greenpeace und einem Fördermitglied schneidet nach diesem Kriterien sehr gut ab.

Hybride Geschäftsmodelle

Grundsätzlich können folglich sowohl eine rein ideelle Finanzierung als auch reine Geschäftsbetriebe erfolgreich sein. Besonders für OER finde ich jedoch „hybride Finanzierungsmodelle“ interessant. Am Beispiel Serlo: Die freie Lernplattform Serlo ist komplett kostenlos und gemeinnützig getragen. Die Softwareentwicklung wird jedoch weitesgehend von der gewinnorientierten Softwareagentur Ory GmbH geleistet. Diese Leistung bekommt Serlo sehr günstig und teilweise pro­bono. Damit hat Serlo seinen größten Kostenfaktor stark reduziert. Ory profitiert von der Zusammenarbeit durch Serlo als spannendes Referenzprodukt, und Ory ist für Arbeitnehmer besonders attraktiv durch die soziale Wirkung von und für Serlo so wie durch die besondere Organisationskultur im gemeinsamen Büro mit Serlo. Wichtig bei diesem Modell ist, dass die Aufgabenbereiche klar aufgeteilt sind. Negativbeispiel: Bei einem Freemium­-Modell, z. B. einer kostenlosen OER­-Plattform mit zahlungspflichtigen Zusatzfunktionen, stünden das Wirkungsinteresse (Bildung soll allen frei zugänglich sein, unabhängig von sozioökonomischen Umständen) in einem ständigen Aushandlungsprozess mit den Gewinninteressen (um Umsatz zu generieren muss ein entscheidender Mehrwert für die Zielgruppe hinter der Paywall liegen). Um diesen Konflikt zu vermeiden, hilft es bei der Planung eines zusätzlichen Geschäftsbetriebs die richtige Frage zu stellen, nämlich nicht “Welchen Teil meines Angebots kann ich verkaufen?”, sondern “Welche meiner Kompetenzen kann ich verkaufen?”. Im Idealfall wird so eine neue Zielgruppe angesprochen und die beiden Bereiche sind jeweils an dem Erfolg des Anderen interessiert.

Auf die Wirkung kommt es an!

Ich bin der Meinung, dass für die Finanzierung von OER keine zusätzlichen Ideen und Instrumente gebraucht werden, sondern auf bewährte Modelle zurückgegriffen werden kann. Entscheidend ist immer, einen tatsächlichen Mehrwert für Mensch und Gesellschaft zu leisten. Wenn das wirklich gelingt, wird es immer Personen und Institutionen geben, die bereit sind dafür zu zahlen. Aus dem gleichen Grund müssen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Google, wenn sie Finanzierung für eine Innovation beantragen zwar einen Bedarf, aber kein Geschäftsmodell nachweisen. Dieser Grundsatz gilt für ideelle Betriebe auf der Suche nach Spenden genauso wie für Startups auf der Suche nach Investoren. Deshalb ist die wichtigste Frage der OER-­Szene meiner Meinung nach mitnichten die nach Finanzierungsmodellen, sondern die Frage nach dem Mehrwert für die Zielgruppe und ob OER ihre Wirkungsversprechen auf gesellschaftlicher Ebene tatsächlich einlösen.

BMBF Logo

Interview mit Serlo Gründer Simon Köhl Julia_Re - 20. November 2015


Serlo-Gründer Simon war im November diesen Jahres zu Gast in Hamburg bei der Agentur für Bildung Jöran & Konsorten (J&K). Diese beschäftigten sich in Projekten mit dem Schnittpunkt zwischen Bildung und der digitalen Welt und befragten Simon auf Englisch zu der Belastung der heutigen Schülergeneration und zu den Plänen von Serlo, demokratisch organisierte Bildung auf globaler Ebene zur Verfügung zu stellen.

Wir freuen uns über Euer Feedback zu dem 8-minütigen Video via Youtube-Kommentarfunktion, danke!

EU fördert Deutsch als Fremdsprache auf Serlo Julia_Re - 2. November 2015


Im Rahmen des CHEST Project fördert die Europäische Kommission den Aufbau des neuen Fachbereichs Deutsch als Fremdsprache auf Serlo. Mit diesem Fachbereich wollen wir unter anderem einen Beitrag zur Integration der vielen Menschen leisten, die aus Ihren Heimatländern zu uns fliehen müssen. Dank der CHEST Förderung können wir Deutsch als Fremdsprache (DaF) komplett neu aufziehen: Bis Ende des Jahres planen wir das didaktische Konzept, die Features und erste Partnerschaften zu verkünden. Damit setzen wir die Grundlage für Sprachenlernen auf Serlo im Allgemeinen.

Wir freuen uns auf hochkarätige Neuzugänge für DaF:

EU Kommission Logo

Neue Fachbereichsleitung

Dr. Tullia Santin

Dr. Tullia Santin hat als Produktmanagerin und Teamleiterin bei Langenscheidt Sprachen-Lernangebote für viele unterschiedliche Medien entwickelt, sie bringt jahrelange Erfahrung mit, im Management, in der Konzeption, in der Umsetzung und in der praktischen Anwendung als ehrenamtliche DaF Lehrerin.

Andreas

Andreas Fischnaller promoviert in nordischer Philologie, er hat vielfältig rund um Sprachen studiert und geforscht. Neben DaF Lehrtätigkeit im universitären und privatwirtschaftlichen Kontext ist er auch als Softwareentwickler bei Serlo tätig.

Summer Academy 2015 peterjaumann - 9. September 2015


Die vier Wochen unserer Summer Academy sind zwar noch nicht beendet, aber wir brennen darauf, euch zu erzählen, was wir in dieser Zeit bei Serlo so erleben. Entsprechend unseres üblichen Tagesablaufs folgt nach der Einleitung/Begrüßung nun in der traditionellen Morgenrunde die Planung des weiteren Vorgehens. Wobei nein, wir sind doch bei Serlo! Da darf und soll man auch eigene Ideen umsetzen und kann sich sicher sein, dass diese auch etwas bewirken können. Jedenfalls finden wir es alle ziemlich gut, dass wir uns nicht für ein Kaffee-hol-Praktikum bei einem unpersönlichen Großkonzern entschieden haben, sondern hier sinnvolle Arbeit leisten können und dabei auch noch jede Menge Spaß haben.

Nun aber zurück zur Morgenrunde und der Planung. Üblicherweise halten wir uns nämlich schon daran, denn strukturiert sollte der Arbeitsablauf ja doch sein und das klappt einfach gut, wenn man vorher bespricht, wer sich denn mit welchen Aufgaben beschäftigt.

Meistens ging es anschließend los mit der Bearbeitung von Themenseiten. In der ersten Woche haben wir uns mit Artikeln und Aufgaben zu den Themen Koordinatensystem, Längen im Koordinatensystem und Spiegelung beschäftigt. Ab der zweiten Woche wurden dann hauptsächlich die Kurse zu Vektoren in der Ebene und der zu Drehung und Achsenspiegelung erstellt. Falls also bei diesen Themen etwas nicht stimmt, wisst ihr jetzt zumindest wer schuld ist. ;)

Damit wir uns nicht so viel selbst erarbeiten müssen, haben wir während der ersten Tage einige einführende Vorträge zur Funktionalität der Seite und nützlichen Programmen wie beispielsweise Geogebra erhalten. Gerade Geogebra wurde dann auch wirklich intensiv zur Erstellung von Bildern, Grafiken und Applets verwendet. (Hier ist eine kleine Zusammenstellung der Highlights zu finden.) Wer sogar nachts noch davon geträumt hat, ist leider nicht überliefert. Außerdem gab es auch Vorträge zu allgemeineren Themen. So hat uns Simon einen Überblick über Serlo ganz allgemein und später zu den Aufgaben des Organisationsteams verschafft. Auch zu den Communities haben wir einiges erfahren. Wie ihr seht haben wir wirklich viele Vorträge zu hören bekommen. Einige haben wir sicher vergessen zu erwähnen und in den nächsten Tagen kommen auch noch mehrere hinzu. Dass aber alle Vorträge sehr interessant und ansprechend präsentiert waren, muss eigentlich nicht erwähnt werden.

Zwischen all den Vorträgen und der Bearbeitung der Themenseiten haben wir sogar jeden Tag noch Zeit für die Arbeit in verschiedenen AGs gefunden. In diesen haben wir Flyer entworfen, Videos erstellt und wie erwähnt mit Geogebra Applets erstellt. In der Technik-AG gab es zusätzlich die Möglichkeit Einblicke in den technischen Aufbau der Internetseite zu erhalten und mit den verwendeten Programmiersprachen vertraut gemacht zu werden. Außerdem wurden Workshops zu relevanten Themen in den Zeitplan integriert.

In den Pausen und in der Früh haben wir uns regelmäßig bei komischen Spielchen und sportlichen Aktivitäten im Park zum Affen gemacht. Spaß hatten dabei trotzdem alle bis auf einige Mütter, deren Kinder nur knapp einer Frisbeescheibe entgangen waren. Während mehrerer Spieleabende sind wir dann unter die Werwölfe und Katzen gegangen.

Bevor Ende nächster Woche bei Serlo wieder Ruhe einkehrt freuen wir Praktikant*innen uns jetzt auf die restlichen Tage der Academy.