Hier einige Textbausteine aus den alten Richtlinien der Naturwissenschaften. Falls sie noch zur Einbindung in die neuen Richtlinien benötigt werden.

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Welche Ziele verfolgen die Aufgaben?

Serlo will den Lernenden ein Werkzeug an die Hand geben, das ermöglicht…

  • komplexes, vernetzes Wissen zu entwickeln
  • den Stand ihres Wissens zu überprüfen
  • sich auf Prüfungen vorzubereiten

Um allen Seiten gerecht zu werden, strebt Serlo eine angemessene Mischung sowohl aus Lern- als auch aus Leistungsaufgaben an.

Lernaufgaben

  • Dienen dem Lernen, dem Entdecken und der Kompetenzentwicklung
  • Mehrstufige, umfangreiche Aufgaben mit meheren Anforderungsniveaus
  • Mehrere Lösungswege (fördert das Nachdenken)
  • Lernen aus Fehlern
  • Erlernen von Neuem

Leistungsaufgaben

  • Dienen der Überprüfung der eigenen Leistung und der Prüfungsvorbereitung
  • Einstufige Aufgaben mit klarer Anforderungsstufe
  • Eine eindeutige Lösung (fördert die Überprüfbarkeit)
  • Lernzielkontrolle
  • Vertiefen von Altem

Was macht eine gute Aufgabe aus?

  • Erkennbarer Sinn – etwa durch eine problemlösende Fragestellung
  • Bezug zur Erfahrungswelt (Alltags- und Medienbezug)
  • Mehrere Wege in die Aufgabe hinein, so dass jedem der Einstieg in die Aufgabe ermöglicht wird
  • Beziehen sich auf das Gelernte, so dass das Erleben eigener Kompetenz mögich wird
  • Herausfordernde Fragestellungen, so dass Denken gefördert wird. (Eine Hilfestellung in Form einer Musterlösung steht zur ohnehin Verfügung)

Was macht eine gute Lösung aus?

Die Musterlösung soll…

  • Verständlich sein
  • Kleinschrittig sein
  • An das Niveau der Zielgruppe angepasst sein
  • Fachlich korrekt sein

Bei offenen Fragestellungen:

  • Es wird klar darauf hingewiesen, dass die folgende Lösung nur eine mögliche Antwort darstellt
  • Eine mögliche Antwort wird allen Anforderungen und Ansprüchen nach voll ausgearbeitet
  • Weitere Antwortmöglichkeiten können beispielhaft genannt werden, werden dann aber nicht ausgearbeiteL
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