Peter betrachtet kurz die Diagramme und verkündet dann laut: „Christian hat von uns vier den besten Würfel. Bei ihm fällt am häufigsten die Sechs.“ Wie kommt Peter zu dieser Aussage? Glaubst auch du, dass Christian den besten Würfel hat?

Interpretiere relative Häufigkeit

Christian hat mit %%\frac{1}{5}=0{,}2=20\,\text{%}%% den höchsten Anteil von Würfen mit 6 Augen.
Bei vielen Würfelspielen wäre er also im Vorteil.

Mathematisch betrachtet ist der beste Würfel aber der, bei dem alle Seiten gleich wahrscheinlich sind. Denn das Würfeln ist ein Laplace-Experiment, das heißt, es besteht bei jedem Ergebnis die gleiche Wahrscheinlichkeit.

Zudem kann man die Ergebnisse aller Jungen nicht vergleichen, weil sie nicht alle gleich oft gewürfelt haben. Durch häufigeres Würfeln werden die Ergebnisse genauer.