Mit ein paar Tricks kann man sich das Leben leichter machen und die Erträge steigern.

Volle Ernte

Erntevorbereitung

Was ist im Vorfeld der Ernte zu beachten?

  • Wenn Gemüse nach der Ernte eingelagert werden soll, sollte man ein paar Wochen vorher nicht mehr düngen und nur wenig wässern.

  • Bereits vor der Ernte sollte die anschließende Lagerung vorbereitet sein, d.h. man sollte die Lagerstätten reinigen und ausreichend Behälter besorgen.

  • Bei Paprika wird die erste Blüte (Königsblüte) entfernt, sonst bildet die Pflanze keine weiteren oder nur mickrige Früchte aus.

Wer im nächsten Jahr weiter gärtnern will, sollte ein paar Pflanzen für die Samenernte stehen lassen. Dafür wählt man die schönsten und schmackhaftesten und markiert sie am besten mit Stecken oder Stoffstreifen.

Die Ernte selbst

Wie wird geerntet?

Bei der Ernte sollte man immer behutsam und vorsichtig sein. Jede Verletzung an den stehenden bleibenden Pflanzen oder am Erntegut macht es weniger Widerstandsfähig.

Die frische Ernte sollte nicht in der prallen Sonne stehen.

Was wird geerntet?

Nur gesundes, unbeschädigtes Erntegut wird geerntet, alles andere wird entweder sofort verarbeitet oder entfernt.

Pflücksalat und Mangold kann man über lange Zeiträume beernten, wenn immer nur die äußeren Blätter abgeknipst werden. Dann kommen aus der Mitte immer neue nach.

Pflücksalat ernten Pflücksalat ernten

Spezialregeln für Kräuter

Vielen Kräutern tut es gut, wenn sie regelmäßig zurückgeschnitten werden, das fördert den Wuchs. Blütenbildende Kräuter wie Schnittknoblauch, Basilikum oder Pfefferminze treiben nach dem Schnitt neu aus und können nochmal beerntet werden.

Schnittlauch und Pimpinelle schmecken nur vor der Blüte gut, allerdings sind auch die Blüten essbar. Werden sie vor der Blütenbildung geschnitten, verlängert sich die Erntezeit.

Bei Halbsträuchern wie z.B. Thymian, Lavendel oder Bohnenkraut werden nur die einjährigen Triebe geschnitten. Schneidet man sie zu weit zurück (in den verholzten, harten Teil) treiben sie dort nicht mehr aus.

Abb. 1: von zebra7 via Pixabay

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