Virtuelles Wasser

Als virtuelles Wasser bezeichnet man die Menge an Wasser, die bei der Herstellung von Waren aller Art verbraucht wird.

Beim Duschen, Kochen oder Waschen verbraucht jeder Mensch täglich direkt Wasser. Aber auch, wenn der Wasserhahn nicht läuft, verbrauchst du indirekt Wasser. Das Gemüse, das du isst, hat beim Wachsen und in der Weiterverarbeitung Wasser benötigt, genauso wie die Baumwolle deiner Kleidung. Dieses indirekt verbrauchte Wasser nennt man "virtuelles Wasser".

Dein persönlicher Wasserverbrauch hat also auch etwas mit der Herstellung eines Rindersteaks oder eines T-Shirts aus Baumwolle zu tun.

Produktion von Waren

Bis ein Stück Fleisch bei uns auf dem Teller landet, wird viel Wasser benötigt. Für die Aufzucht der Tiere, den Anbau von Futtermitteln oder direkt bei der Produktion, Verpackung und dem Transport der Waren: in jedem Bereich wird die Ressource Wasser benötigt. Dieses sogenannte virtuelle Wasser entspricht nicht dem realen Wassergehalt, sondern der Menge Wasser, die für die Herstellung benötigt wird.

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Und jetzt zusammen

Der Wasserverbrauch jedes Menschen setzt sich also aus dem direkten Wasserverbrauch (duschen, waschen, trinken…) und dem indirekten Wasserverbrauch (virtuelles Wasser) zusammen. Dabei verbrauchen wir täglich viel mehr virtuelles Wasser.

Abb. 2: Virtueller Wasserverbrauch

Wasser ist ein natürlicher Rohstoff und nur in begrenzten Mengen verfügbar. Es leben immer mehr Menschen auf der Erde. Mit der Zunahme der Bevölkerung steigt auch der Wasserverbrauch, und damit der des virtuellen Wassers stark an.

Tipps, wie du deinen Wasserverbrauch reduzieren kannst:

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