Auf der DNA sind alle Erbinformationen gespeichert. Hier findet die Zelle Baupläne und Angaben über Aufgaben.

DNA ist die Abkürzung von der englischen Bezeichnung: deoxyribonucleic acid

Auf Deutsch: Desoxyribonukleinsäure, also DNS.

DNA - Aufbau

Doppelhelix

Vorstellen kann man sich die DNA als Strickleiter. Dabei bestehen die beiden Holme aus abwechselnden Zucker- und Phosphatmolekülen; die Sprossen bestehen aus je zwei der vier verschiedenen Basen, die durch Wasserstoffbrückenbindungen verbunden sind. Diese Strickleiter ist verdreht, es entsteht eine DNA-Doppelhelix.

Streng genommen ist die DNA aus zwei Strängen (s. Abb.: blau und rot) aufgebaut und diese aus Nukleotiden (je ein Nukleosid mit einer Base) zusammen gesetzt.

Basen

Basen können sich nicht beliebig aneinander binden. Aufgrund ihrer Strukturen bilden sie unterschiedlich viele Wasserstoffbrückenbindung untereinander aus.

So entstehen komplementäre* Basenpaare:

Adenin – Thymin (2 Bindungen)

Guanin – Cytosin (3 Bindungen)

Dabei binden je eine Purin- und Pyrimidinbase.

Purinbasen (Adenin, Guanin) besitzen zwei Ringen,

Pyrimidinbase (Thymin, Cytosin) nur einen Ring.

*komplementär: zueinander passend

DNAaufbau

Merkhilfe

Pyrimidinbasen sind Thymin und Cytosin.

Ausblick

Zurück zum Anfang. Wie kann nun so viel Information in der unscheinbaren DNA gespeichert werden?

Die Antwort liegt in der Basenabfolge. Mehr dazu findest du im Artikel, der zeigt, wie mittels DNA ein Protein entsteht (= Proteinbiosynthese).


Quellen

  • E. Eckerskorn, H. Schauer, „Nautilus Biologie 9“, Bayrischer Schulbuch Verlag, 2007

  • [http://www.spektrum.de/lexikon/biologie-kompakt/transkription/11988], tiefer gehende Erklärungen

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