Aufgaben

Im Artikel Stofftransport durch Biomembranen wird, in Verbindung mit dem passiven Transport, der Vorgang der Osmose erklärt. In diesem Zusammenhang treten einige spannende Effekte auf.

Beim Anmachen von grünem Blattsalat sollte man immer darauf achten, dass man das Salz und den Essig erst kurz bevor man ihn essen will zugibt. Anderen Falls ist der Salat nicht mehr so frisch und knackig und hängt statt dessen lasch in der Schüssel.

Versuche das Phänomen anhand der Osmose zu erklären.

Die Zellen des Salats enthalten im Vergleich zum Dalatdressing wenig Ionen. Sobald die Zellen mit dem Dressing in Verbindung kommen, versuchen die Zellen einen Konzentrationsausgleich zu schaffen. D.h. in- und außerhalb der Zelle sollen etwa gleich viele Ionen im Verhältnis zum Wasser vorhanden sein. Da die Zellen aber eine semipermeable Membran besitzen, kann nur Wasser zwischen Innen und Außen fließen ( = Osmose).

Ausgangslage:

  • in der Zelle: viel Wasser, wenig Ionen %%\rightarrow%% kleine Konzantration
  • ausserhalb der Zelle: viel Wasser, sehr viele Ionen %%\rightarrow%% hohe Konzentration

Vorgang:

Wasser fließt nach Außen um die Konzentration herab zu setzen (Verdünnen; sehr viel Wasser, sehr viele Ionen)

Effekt:

Da die Konzentration im Dressing sehr hoch war und damit extrem viel Wasser aus dem Salat zum verdünnen entwichen ist, enthält dieser nun nur noch wenig Wasser und hängt daher schlapp in der Schüssel.

Ein Ähnliches Experiment wie in a) kann man auch mit einem Erythrozyten (rotes Blutkörperchen) machen.

Dabei beobachtet man, was mit dem Erythrozyten in verschiedenem Milieu (Umgebung) passiert.

  1. In Blutplasma

  2. In destilliertem Wasser (= reines Wasser ohne Ionen oder Mineralien)

  3. In salzigem Wasser

%%1.%% Blutplasma

Das Blutplasma ist die natürliche Umgebung des Erythrozyten. Somit ist keine Veränderung bemerkbar. Diese Probe kann als Vergleichsprobe genutzt werden um zu erkennen, wie der Normalzustand aussieht.

%%2.%% Destilliertes Wasser

Da das destillierte Wasser praktisch keine Ionenkonzentration aufweißt, versuchen die Zellen des Erythrozyten die Konzentration in ihrem Inneren so weit mit Wasser zu verdünnen, dass ein Konzentrationsgleichgewicht herrscht. Dabei nimmt das Blutkörperchen so viel Wasser auf, dass es letztendlich platzt.

%%3.%% Salziges Wasser

Selber Fall wie beim Salat in Essig. Der Erythrozyt versucht die umgebene Flüssigkeit so weit zu verdünnen, dass ein Konzentrationsgleichgewicht entsteht. Dabei verliert er sehr viel Wasser und verschrumpelt.

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