Als Reflexe werden schnelle, unwillkürlich ablaufende Prozesse bezeichnet, die ohne in Bezugnahme des Gehirns funktionieren sondern vom Rückenmark immer in gleicherweise ausgeführt werden. Sie dienen meist als Schutzmechanismus, da sie mit nur sehr geringer Verzögerung statt finden.

Der Reflexbogen

Skizze eines Reflexbogens

Abb. 1: Reflexbogen

  • Ein äußerlicher Reiz trifft auf einen Rezeptor
  • Der Rezeptor (Sinneszelle) gibt den Impuls weiter an eine sensorische Nervenfaser
  • Die Sensorische Nervenfaser leitet die Information an das Rückenmark weiter
  • Das Rückenmark verarbeitet den Impuls sofort weiter und regt ein Aktionspotential an der motorischen Nervenbahn an
  • Die Motorische Nervenbahn initiiert einen Effektor (z.B. Muskelzelle)
  • Der Muskel sorgt für eine Reaktion an die Umwelt

Quellen

  • Abb. 1: eigene Grafik
  • Lexikon der Biologie (Bd. 11); Auflage: 1. Auflage 2004 / [Red.: Rolf Sauermost, Doris Freudig …] - Heidelberg: Spektrum, Akad. Verl. / Stichwort: Reflex
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