Neben der Selektion spielt auch der Gendrift eine bedeutende Rolle bei der zufälligen Veränderung des Genpools. Hierbei verändert sich die Genhäufigkeit eines Allels innerhalb von Populationen.
Zumal gibt es hier zwei Prozesse, die besonders wichtig sind:

Flaschenhals „Bottleneck“ Effekt

Der Flaschenhals Effekt beschreibt die Veränderung der Allelhäufigkeit durch das Auslöschen von Individuen, wie es nach Naturkatastrophen der Fall ist. Durch die zufällige Auswahl der Individuen, die überleben, bildet sich eine neue Population. Die Häufigkeit der Merkmale ändert sich, was zur Folge hat, dass einige Probeme auftreten können:

  • Geringere Resistenz gegenüber Krankheiten.
  • Inzucht erhöht sich, um die Population zu steigern.
  • Überlebenswichtige Gene werden aussortiert und Krankheiten werden gefährlicher, die zum Tod führen können.

Diese Faktoren führen dazu, dass die Population weiterhin schrumpft und die Art endgültig ausstirbt.

Gründer - Effekt

Beim Gründer - Effekt bildet sich eine neue Population, beispielsweise durch Umsiedlung, durch einige Individuen einer Ausgangspopulation. Die neue Population wird nur durch wenige Individuen gebildet, wodurch die Allelhäufigkeit im Vergleich zur Ausgangspopultaion geringer ist. So sind nicht mehr alle Gene vorhanden und die neue Population ist isoliert.

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