Isolationsmechanismen verhindern, dass es zur genetische Vermischung von Populationen, Rassen oder Arten kommt.

Präzygotische Isolationsmechanismen

Die präzygotischen Isolationsmechanismen versuchen die Paarung zu verhindern. Dabei gibt es mehrere Prozesse, die dabei wirken können.

  • Zeitliche Isolation: Arten paaren sich zu verschiedenen Tages-/Jahreszeiten.

  • Verhaltensisolation: bei der Paarung werden Fortpflanzungsbarrieren aufgebaut, indem Verhaltensweisen zur Anlockung bestehen.

  • Mechanische Isolation: beispielsweise Pflanzen sind oft an ihre Bestäuber angepasst, damit nur diese die Pollen übertragen.

  • Geographische Isolation: Arten können im gleichen Gebiet wohnen aber unterschiedliche Habitate bewohnen.

  • Genetische Isolation: beispielsweise wenn die Keimzellen aufeinander treffen, bestehen Erkennungsmechanismen, die nur Individuen einer Art fortpflanzen lassen.

Postzygotische Isolationsmechanismen

Die postzygotischen Isolationsmechanismen verhindern, dass sich die entstehenden Hybride zu lebensfähigen und fruchtbaren Individuen entwickeln können.

  • Hybridsterilität: wenn sich zwei unterschiedliche Arten fortpflanzen sind oft die Nachkommen steril und können sich nicht mehr weiter kreuzen.

  • Hybridsterblichkeit: die Entwicklung der Hybride wird in der Embryonalentwicklung abgebrochen.

  • Unverträglichkeit des Genoms: beispielweise wenn ein Tier mehr Genome als andere hat.

  • geringe Konkurrenzfähigkeit der Hybride: die Hybride, die entstehen, wenn sich zwei Arten kreuzen sind meist steril und sehr schwach. Dadurch können schnell kranke Nachkommen entstehen.

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