Bei der Lichtreaktion in der Granathylakoidmembran (Grana sind Teile des Chloroplasten) wird aus einer Wasserfotolyse Sauerstoff hergestellt. Ausserdem erhält man Reduktions- und Energieäquivalente, die in der Dunkelreaktion benötigt werden. Wichtig ist bei diesen Reaktionen das Licht, welches die Energie für die Funktion der Photosysteme liefert.

Ablauf

%%1.%% Im Photosystem II (wurde als 2. Entdeckt) kommt es durch Anregung durch Licht zur Wasserphotolyse. D.h. es entstehen Sauerstoff und Wasserstoff-Ionen (= Protone). Übrig bleiben im PII 4 Elektronen, weshalb sich das PII in einem angeregten Zustand befindet.

%%2.%% Die Energie, die sich im PII befindet treibt nun eine Redox-Reaktion an, die Protonen aus dem Stroma in den Thylakoidinnenraum transportiert

%%3.%% Weiter wird über den Cytochrom-b₆f-Komplex das Photosystem I durch 4 Elektronen vom PII angeregt und wechselt in einen angeregten Zustand. Von dort werden die Elektronen zu NADP%%^+%% transportiert und mit Protonen aus dem Stroma entsteht NADPH/H%%^+%% (Eine Reaktionsäquivalente)

%%4.%% Chemiosmotische Theorie: Durch die niedrige Protonenkonzentration im Stroma und die hohe Konzentration im Thylakoidinnenraum, baut sich ein hohes Ungleichgewicht auf. Diese Spannungsdifferenz möchte durch Diffusion der Protonen ins Stroma ausgeglichen werden, wobei die frei werdende Energie in die Bildung von ATP aus ADP und Phosphat investiert wird. So wird auch eine Energieäquivalente erzeugt.

Bruttogleichung

$$12H_2O+18ADP+18P+12NADPH/H^+\rightarrow18ATP+6O_2+12NADPH/H^+$$


Quellen

  • http://www.spektrum.de/lexikon/biologie-kompakt/lichtreaktionen/7017
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