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SerloDie freie Lernplattform

Videos

Lernvideos sind hilfreiche Medien, um Inhalte zu vermitteln. Neben der Option selbst ein Lernvideo zu erstellen, kann man schon bestehende Lernvideos von externen Plattformen bei Serlo einfügen.

Dabei ist es wichtig sich an gewisse Kriterien zu halten, da wir nur eine hochwertige Auswahl von Videos auf Serlo wünschen.

In dieser Hinsicht geht es um die Beantwortung folgender Fragen:

Wann darf ich ein Video hochladen?

Um ein Video auf Serlo hochzuladen, muss es folgende Kriterien erfüllen:

Keine Werbung

Das Video darf keine Werbung haben, die

  • als Banner eingeblendet wird.

  • als Video (z. B. vor dem Start des Videos) abgespielt wird.

  • als Link auf externe Seiten eingebunden wird (z. B. über eine Infobox).

  • allzu aufdringliche Selbstwerbung des Erstellers enthält.

Freie Lizenz

Alle Lernvideos müssen unter einer freien Lizenz stehen. Welche das genau sind, kannst du auf der Hilfeseite Urheber und Lizenzen nachschauen.

Hohe Qualität

  • Fachliche Korrektheit

  • Altersgerechte Aufbereitung

  • Lesbare Schrift & deutliche Sprache

  • didaktisch hochwertig

  • Klarer Aufbau

Wie lade ich ein Video hoch und wie binde ich es in andere Inhalte ein?

Aktuell können wir Videos von folgenden Plattformen einbinden: 

  • YouTube

  • Wikimedia Commons und 

  • Vimeo

Um ein Video auf serlo.org hochzuladen, gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Als eigenen Inhaltstyp hochzuladen. Das machst du immer, wenn das Video für sich steht und nicht von einem Kontext abhängt. Wie das genau funktioniert erfährst du in Kürze hier. Gerade entwickeln wir hier technisch noch das ein oder andere :-)

  • In einen anderen Inhaltstyp einbinden. Wie das funktioniert erfährst du hier in unserer Editor-Anleitung.

Wo finde ich frei lizenzierte Videos im Netz?

Wie mache ich ein gutes Lernvideo?

Anleitungen im Netz zur Videoerstellung gibt es viele. Wir sammeln hier die Erfahrungen und best practices unser Autor*innen, die selbst Videos erstellen.

Des Weiteren empfehlen wir im folgenden Abschnitt kostenlose Programme für die Erstellung von Videos. Natürlich gibt es neben dieser Auswahl noch viele andere Programme hierfür.

Didaktische Tipps

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten ein gutes Lernvideo zu machen. Langfristig gilt es den eigenen Stil zu finden und am Feedback von Lernenden zu wachsen. Nichts desto trotz ein paar allgemeine Tipps aus unseren Erfahrungswerten:

  • Kurze Dauer: 2 bis 5 Minuten ist im Allgemeinen eine super Länge

  • Schülernah: Du machst ein Video für 5. Klässler*innen? Dann überlege dir, welche Themen die Schüler*innen in diesem Alter interessieren.

  • Einfache Sprache: Gesprochene Sprache muss einfacher sein als ein schriftlicher Text, damit Zuhörer*innen folgen können.

  • Denken braucht Zeit: Achte auf ein angemessenes Tempo, damit Schüler*innen mitdenken können.

  • Ansprechende Darstellung: Gute Ausleuchtung, lesbare Schrift? Mach es Lernenden so einfach wie möglich sich auf den Inhalt zu konzentrieren.

  • Aktivierung: Durch Videos können sich Schüler*innen auch schnell berieseln lassen. Ihre geistige Aktivität nimmt dann ab. Integriere in dein Video kleine Fragen und Aufgaben, um Schüler*innen zum mitdenken anzuregen.

Vor dem Dreh

Zuallererst: Das Erstellen eines guten Videos ist sehr zeitaufwändig und eine Bearbeitung nach dem Dreh nur schwer möglich. Deshalb:

  • Schreibe vor dem Dreh ein Skript oder Storyboard des Videos.

  • Hole dir vor dem Dreh Feedback anderer Autor*innen auf Struktur, Inhalt & Didaktik. In den Redaktionssitzungen oder in den entsprechenden Fachchannel auf community.serlo.org können solche Anfragen gestellt werden.

Der Dreh

Nimm einmal die Tonspur separat auf. Somit bekommst du ein Gefühl, wie lange du für die einzelnen Teile des Videos braust. Falls in deinem Video keine sprechenden Personen zu sehen sind, nimmt man sowieso Ton- und Bildspur getrennt auf.

Nachdem die Tonspur im Kasten ist, brauchen wir noch die Bildspur. Häufig möchte man hier einen Screencast machen, also eine Bildschirmaufnahme machen. Schau dir vor dem Screencast noch einmal dein Storyboard an, damit du genau weißt, welche Schritte du am Bildschirm machen möchtest. Nun lässt du die Tonspur im Hintergrund abläufen. Damit kannst du deine Bildschirmaktivitäten mit dem Ton synchronisieren, sodass du nach dem Dreh weniger Arbeit hast. Auch hier gilt: Übung macht den Meister.

Nach dem Dreh

Kein Dreh ist perfekt. Deshalb beginnt jetzt die sogenannte Post-Production, also das Zusammenfügen und Schneiden des Ton- und Bildmaterials. Das kann gerade für das erste Video sehr zeitaufwendig sein.


Dieses Werk steht unter der freien Lizenz
CC BY-SA 4.0.Was bedeutet das?