Funktionen mit mehreren Eingangsparameter

Die meisten Funktionen, die du in deinem Tabellenkalkulationsprogramm verwenden wirst, sind Funktionen mit mehreren Eingabeparametern. Diese sind dabei wie bereits vorher gelernt wie folgt allgemein aufgebaut:

Funktionsname(a;b;...)

Folgende Eigenschaften, sind nun bei mehrstelligen Funktionen besonders zu beachten.

Reihenfolge der Parameter

Oft ist es bei Funktionen wichtig, in welcher Reihenfolge die Eingabeparameter stehen. Schau dir dafür ein Beispiel mit der Funktion MINUS() an:

=MINUS(7;5), ist gleichbedeutend mit %%=7-5%% und liefert den Ausgabewert %%2%%.

=MINUS(5;7), ist hingegen gleichbedeutend mit %%=5-7%% und liefert den Ausgabewert %%-2%%.

In der Mathematik nennt man dies übrigens nicht kommutativ. Wäre die Funktion kommutativ, dürfte man die beiden Eingangsparameter vertauschen, wie zum Beispiel bei der Funktion SUMME().

Trennung der Parameter

Bei jeder mehrstelligen Funktion werden die Parameter durch den Semikolon (;) getrennt.

Das bedeutet, immer du noch ein Eingangsparameter hinzufügen willst, setzt du hinter das vorherige ein ;.

Beispiel:

Es soll folgende Summe ausgerechnet werden: %%1+12+4+7+8%%

Lösung: SUMME(1;12;4;7;8)

Vorsicht: Bei einigen Funktionen lassen sich nicht beliebig viele Eingangsparameter hinzufügen. Bei der Funktion RUNDEN() macht es zum Beispiel keinen Sinn, dort %%5%% EIngangsparaamter zu haben. Die Funktion weiß dann nicht mehr was sie tun soll.

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