Baue einen Mandala-Garten.

Anleitung

Ein Mandala-Garten ist leicht konstruiert. Mit Stock und Schnur werden Kreise gezogen und mit Holzspänen, Holzkohlenstaub, Rasenschnitt, Sand oder ähnlichem Material markiert . Mit der Schnurlänge des Außenkreises findet man auch ganz einfach die Unterteilung für sechs Schlüssellochwege. Bei ungerader Wegezahl schreitet man den Aussenkreis ab und teilt durch die gewünschte Weganzahl.
Ist kein oranisches Abdeckmaterial verfügbar, wird die Grasnarbe entfernt. Man kann auch die gesamte Fläche mit Karton und Zeitung dick abdecken. Dabei sollte überlappend gearbeitet werden, so dass zwischendurch keine Gräser hochkommen können.
Auch die Wege können auf diese Weise gut abgedeckt werden. Es kann aber auch die Erde der Wege ausgestochen und auf die Beete gegeben werden, denn wo man geht, braucht man keinen fruchtbaren Boden. Auf die Fläche der Beete sollte eine 20 cm dicke Schicht aus Kompost und Humus kommen. Zusätzlich kann man in dieses Gemisch Holzkohlenstaub einbringen.
Die Ränder der Beete werden mit Rabatten aus Steinen, Ziegelsteinen, Dachziegeln, Einwegflaschen, oder Flechtwerk aus Weide und Haselnuss stabilisiert. Das Zentrum des Mandala-Gartens kann eine Kräuterspirale darstellen, oder auch wie in einem Bauerngarten ein Wasserbasin zum Schöpfen von Gießwasser. Außen herum wird eine Hecke aus Beerensträuchern errichtet, so wird im Inneren ein ideales Mikroklima geschaffen.
Zusätzlich kann ein Mandala-Garten auch mit Retentionsgräben ausgestattet sein. Dazu wird rundherum ein knietiefer Graben angelegt, einen halben Meter breit mit abgeflachten Rändern. Dachflächenwasser kann in diesen Graben eingeleitet und zum Versickern gebracht werden. Da Erdreich hygroskopisch ist, wird ein Teil des Wassers nicht nur versickern, sondern auch in angrenzenden Beeten durch die Kapillarwirkung hochsteigen.
Ein Mandala-Garten kann so gestaltet sein, dass er beliebig erweiterbar ist. Gut ist immer, mit verschiedenen Versuchen klein anzufangen und bei Bedarf erweitern.
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