Regenwasser kommt kostenlos vom Himmel, es ist nicht so kalkhaltig wie Leitungswasser und zum Pflanzenwässern naturgemäß prädestiniert.

Leider lässt sich der Zufluss von oben nicht planen und so fließt manches Mal zu viel Wasser, dann muss es in den Städten über die Kanalisation abgeführt werden und die Stadtwerke nehmen dafür auch noch (stets steigende) Gebühren. Kaum etwas liegt also näher, als das Regenwasser selbst aufzufangen und zu sammeln, um es gezielt wieder einsetzen zu können.

Um es für den Garten nutzen zu können, kann man das abfließende Regenwasser eines Daches – wenn es denn eins gibt – in eine Regentonne (ab 15 € im Handel erhältlich) leiten.

Regentonne Regenfass aus Holz

Zur Gartenbewässerung werden auch Erdtanks mit einem größeren Fassungsvermögen vertrieben, wobei dies den finanziellen und technischen Aufwand deutlich erhöht (z.B. kostet ein 1000-l-Erdtank aus Kunststoff ab 400 €, für Filtereinrichtungen, Tauchpumpe und weiteres Zubehör sind zusätzliche Ausgaben erforderlich). Noch deutlich teurer ist es, das Niederschlagswasser von benachbarten versiegelten Flächen in einer Zisterne zu sammeln. Von günstigen örtlichen Bedingungen abgesehen, wird dies für die meisten städtischen Gärten nicht in Frage kommen.

Quellen:

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