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3Erklärung

In der Wissenschaft darf man nicht einfach etwas behaupten. Man muss jede Hypothese durch Experimente untermauern. Die Gesetze der Physik gelten also nur solange, bis ein Experiment zeigt, dass sie nicht stimmen. 

Zum Beispiel glaubte man sehr lange dass schwere Gegenstände schneller fallen als leichte Gegenstände. Ein Experiment mit zwei Kugeln zeigte, dass alle Körper im Vakuum gleich schnell fallen. In dem Experiment wurden eine Kugel aus Eisen und eine Kugel aus Holz mit der gleichen Größe aus der gleichen Höhe gleichzeitig fallen gelassen. Beide Kugeln kamen gleichzeitig am Boden an.

  • Wie tut man nun, wenn so ein Fall eintritt? Wie kommt man dann wieder zu einem Gesetz?

Du musst quasi zurück an den Start, eine neue Hypothese aufstellen und diese mit Experimenten überprüfen.

Als Leitfaden zum Forschen gibt es den Forschungskreislauf:

  1. Forschen beginnt beim genauen Beobachten der Natur.

  2. Dir fällt etwas auf und du fragst dich wie es dazu kommt (Forschungsfrage). Du schaust dir das Phänomen öfter an oder probierst es dann mit einem Experiment nachzumachen. Da beginnt dann die Wissenschaft.

  3. Du stellst eine Vermutung auf, was passieren wird.

  4. Du überprüfst deine Vermutung mit einem Experiment. Der Fachbegriff für Vermutung ist Hypothese. Deine Hypothese muss also überprüfbar sein.

  5. Das Ergebnis aus deinem Experiment wird dir dann zeigen, ob die Hypothese richtig oder falsch war.


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