Wir haben den Anspruch, als demokratische Organisation Entscheidungen gemeinsam zu fällen. Es gilt das zentrale Prinzip, dass jede Person, die an Serlo mitwirkt, eine gleichwertige Stimme hat.

Gleichzeitig ist es uns sehr wichtig, effizient arbeiten zu können. Deshalb werden viele Entscheidungen in Untergruppen getroffen. Wir pflegen eine Kultur in der es wichtiger ist jemandem eine gute Entscheidung zuzutrauen, als selbst immer mitzureden.

Das Serlo-Plenum

Wie wird entschieden

Im Serlo-Plenum versammeln sich regelmäßig VertreterInnen aus Zielgruppe, Team und Vereinsmitgliedern. Vorher bekannte Beschlussvorschläge werden erst erläutert, dann bewertet und anschließend nach Konsentprinzip beschlossen. Konsent (mit "t") verlangt nicht die Zustimmung aller Mitglieder sondern erlaubt ein Veto bei schwerwiegenden und gut begründeten Einwänden, orientiert am Wohl der Organisation.

Organisgramm

Was wird entschieden

Im Plenum werden nur Dinge entschieden, die sowohl für die Zielgruppe, das Team und die Vereinsmitglieder von Bedeutung sind. Dazu gehören zum Beispiel zentrale Änderungen an der Lernplattform, die Budgetplanung, der Operationsplan für das kommende Jahr, große unplanmäßige Ausgaben oder die Zusammenarbeit mit Partnern und Förderern. Die Teams setzen die Beschlüsse eigenständig um.

Warum das Plenum

Das für einen Verein übliche Modell mit Mitgliederversammlung und Vorstand ist nur mäßig für Serlo geeignet. Eine tatsächliche Beteiligung vieler und eine agile Arbeitsweise kann nicht mit einer halbjährigen Mitgliedersammlung umgesetzt werden. Des Weiteren wollen wir auch den Mitglieder des Teams und der AutorInnen-Community eine Stimme geben, die nicht Mitglied im Verein sind.