Ein Mensch besitzt normal insgesamt 46 Chromosomen. Man spricht oft von 44+XY oder 44+XX, um die Geschlechtschromosomen (=Gonosomen) hervor zu heben. Sie machen den Unterschied, ob der Mensch männlich oder weiblich ist. Die 44 Chromosomen nennt man Autosomen, sie sind bei Männern und Frauen gleich.

Betrachtet man alle Chromosomen einer Zelle, so kann man diese nach Bandenmuster und Lage des Zentromers ordnen. Immer zwei Chromosomen sind sich ähnlich (=sind homolog) und bilden ein Chromosomenpaar. Als Ausnahme natürlich das Y-Chromosom bei Männern. Wichtig ist außerdem, dass nur ihr Aussehen ähnlich ist, nicht aber ihre Information! Dadurch erhält man ein Karyogramm, das den Karyotyp der Zelle aufzeigt.

Karyotyp eines Mannes

Karyogramm

Weil sich die Zahl 46 beim Mensch durch den einen Chromosomensatz von der Mutter (23 Chromosomen) und einen des Vaters (23 Chromosomen) zusammensetzt, nennt man seine Zellen diploid. Er besitzt also zwei Chromosomensätze.


Quelle

  • E. Eckerskorn, H. Schauer, „Nautilus Biologie 9“, Bayrischer Schulbuch Verlag, 2007
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