Federn sind leichte, luftdichte Gebilde, die den Körper und die Flügel von Vögeln bedecken. Sie halten den Vogel warm und ermöglichen das Fliegen.

Aufbau einer Feder

Aufbau einer Feder

Abb. 1: Aufbau einer Feder

Stabilisierung

Ein dicker Schaft läuft einmal durch die Feder, ähnlich dem Stil eines Blattes. Das untere Ende des Schaftes, dass die Feder am Körper befestigt, wird als Spule bezeichnet.

Vom Schaft gehen mehrere Äste aus, die der Feder ihre Form geben

Verdichtung

Von den Ästen gehen sowohl Bogen- als auch Hakenstrahlen aus. Diese beiden Arten von Strahlen sind ineinander verhakt, so dass sie eine einzige dichte Fläche ergeben. Durch die Bogen- und Hakenstrahlen werden die Federn luftundurchlässig.

Form

Jede Feder hat immer eine breite Innenfahne und eine dünnere Außenfahne. Die Federfahnen sind so benannt, da im Flügel die Innenfahnen immer durch die Außenfahnen der nebenstehenden Federn bedeckt werden.

Arten von Federn

Schwungfeder

Der Flügel hat zahlreiche Schwungfedern. In Form von Hand- und Armschwingen bilden diese Federn die Tragflächen des Flügels. Im Aussehen sind sie den Schwanzfedern sehr ähnlich.

Schwanzfeder

Die Schwanzfeder findet man selbstverständlich am Schwanz. Im Aufbau sind sie den Schwungfedern sehr ähnlich. Sie dienen während des Flugs zur Steuerung. Zudem können die Schwanzfedern gespreizt werden, um zu bremsen und zu landen.

Schwanzfeder eines Rotmilans

Abb. 2: Schwanzfeder eines Rotmilans

Deckfeder

Der ganze Vögelkörper ist von Deckfedern bedeckt. Diese Federn schützen den Vogelkörper vor Dreck und Verletzungen. Außerdem machen sie den Körper stromlinienförmig.

Deckfeder eines Auerhahns

Abb. 4: Deckfeder eines Auerhahns

Daunenfeder

Die Daunenfedern sind besondern klein und weich. Man findet sie direkt unter den Deckfedern. Durch ihren lockeren Aufbau kann die Daunenschicht viel Luft speichern. Da Luft Wärme nur schlecht leitet, verliert der Vogel durch diese Luft- und Daunenschicht nur wenig Wärme an die Umgebung.

Und so wie die Daunenfedern die Vogelkörper warm halten, nutzen Menschen auch Daunendecken (aus Daunenfedern), um sich beim Schlafen warmzuhalten!

Daunenfeder

Abb. 3: Daunenfeder


Quellen

  • "Vögel: Die große Bild-Enzyklopädie mit über 1200 Arten und 5000 Abbildungen" Kamphuis, Sixt und Kothe, Dorling-Kindersley-Verlag, 2008
  • Abb 1: eigene Darstellung
  • Abb 2: Übernommen und bearbeitet von S. Seyfert aus Wikipedia: Rotmilan
  • Abb 3: Übernommen und bearbeitet von Yoky aus Wikipedia: Daunenfeder
  • Abb 4: Übernommen von Federn.org
Kommentieren Kommentare

Ob-ihr-behindert-seid 2019-04-13 20:42:19
lern schreiben du penner! es heißt strahl nicht stahl. #obdubehindertbist
wolfgang 2019-04-14 11:06:23
Danke für den Hinweis. Ich habe es schonmal im Text ausgebessert. Um den Rechtschreibfehler im Bild wird sich im Laufe der Woche sich jemand kümmern.

Leider ist deine Wortwahl absolut daneben. Bitte beachte, dass auch der oder die Autor*in ein Mensch ist. Stell dir vor jemand kritisiert so deine Arbeit...

Beste Grüße
Wolfgang
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