Das relationelle Datenbankschema kann aus dem objektorientierten Datenmodell gewonnen werden und gibt die Datenstruktur mithilfe von Relationen und ihren Schlüsseln an. Datenbanken, die ein relationelles Datenbankschema als Grundlage haben, heißen relationale Datenbanken.

Beispiel: Onlineshop

Beispiel für Klassendiagramm
In diesem Onlineshop-Beispiel können Personen Ware kaufen und verkaufen. Das objektorientierte Datenmodell liegt als Klassendiagramm mitsamt Beziehungen zwischen den Klassen und Kardinalitäten vor. Auch die Primärschlüssel und Fremdschlüssel sind angegeben. Deshalb kann das Modell in ein relationales Datenbankschema übertragen werden:
Datenbankschema zum Flohmarkt
PERSON und WARE sind hierbei eins zu eins die Umsetzung der Klassendiagramme. Weiterhin werden die Primärschlüssel durchgezogen unterstrichen und die Fremdschlüssel gestrichelt unterstrichen.
Da die verkauft-Beziehung zwischen PERSON und WARE eine 1:n-Beziehung ist, wird sie in der Relation von WARE als Attribut Verkäufer. Anders ist das bei der kauft-Beziehung. Da Leute beliebig viel Ware kaufen können und ein bestimmtes Produkt von vielen Leuten gekauft werden kann, ist es eine m:n-Beziehung, weshalb eine extra Relation kauft nötig ist.
Eine Beispielausprägung der Relation PERSON könnte so aussehen. Wichtig ist, dass sich die Attributwerte in PersonenID immer unterscheiden, damit die Relationsbedingung nicht verletzt wird
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