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Kurs

EinfĂŒhrung in Lineare Abbildungen

9Zusammenhang mit linearen Funktionen und affinen Abbildungen

Lineare Funktionen wurden in der Schule als Funktionen der Form f(x)=mx+tf(x)= mx + t mit m,t∈Rm,t \in \R eingefĂŒhrt. Es handelt sich dabei nicht um lineare Abbildungen. Sie sind es nur fĂŒr t=0 t = 0. So ist zum Beispiel fĂŒr m=1m = 1 und t=2t = 2:

f(x+y)=x+y+2≠x+y+2+2=f(x)+f(y)f(x+y)= x + y + 2 \neq x + y + 2 + 2 = f(x) + f(y)

Dass die in der Schule gelĂ€ufigen linearen Funktionen dennoch etwas mit den linearen Abbildungen zu tun haben, wird einem klar, wenn man die linearen Abbildungen von f:R→Rf: \R \to \R betrachtet. Diese sind Abbildungen der Form f(x)=mxf(x)= mx mit m∈Rm \in \R. Die Funktionen der Form f(x)=mx+tf(x)= m x + t aus der Schule sind sogenannte affin-lineare Abbildungen: Sie sind die Summe einer linearen Abbildung und eines konstanten Terms tt

Affine Abbildung bilden Geraden auf Geraden ab und erhalten dabei ParallelitÀt und TeilverhÀltnisse von Strecken.

Wir können jede affine Abbildunge x↩A(x)x \mapsto A(x) immer in eine lineare Abbildung x↩L(x)x \mapsto L(x) und eine Translation x↩x+tx \mapsto x + t zerlegen. Es gilt also A(x)=L(x)+tA(x) = L(x) + t. Weil die Translationen x↩x+t x \mapsto x + t einfach zu beschreiben sind, ist der lineare Teil meistens interessanter. In der Theorie schauen wir uns deswegen nur den linearen Teil an, um nicht das x+tx + t mitzuschleppen.


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