Wann ist die Zeit zum Ernten da?

Die Erntereife kann sich zwischen verschiedenen Sorten stark unterscheiden. Aber es gibt verschiedene Merkmale an denen man die Reife erkennen kann:

Früchte

Bei Früchten ist das wichtigeste Merkmal die richtige Farbe. Wenn sie sich auch leicht vom Ast lösen, sind sie pflückreif.

Reife Zwetschge Reife Zwetschge

Blatt- und Wurzelgemüse

Zum Beispiel Möhren, Pastinaken, Salate und Kohlgemüse werden immer vor der Blüte geerntet, dann sind sie schmackhafter.

Übrigens: Einige Kohle, z.B. Grünkohl und Rosenkohl werden erst nach den ersten Frösten geerntet.

Geschossene Spinatpflanze Spinat kurz vor der Blüte schmeckt vielleicht schon nicht mehr so gut.

Kartoffeln, Zwiebeln, Knoblauch

Sie werden geerntet, wenn die Blätter welk werden und besonders bei Kartoffeln besteht auch keine Eile – bis vor dem ersten Frost.

Kräuter

Kräuter haben im Sommer die meisten Geschmacks- und Wirkstoffe, kurz bevor sie blühen.

Allgemeine Tipps

  • Frühgemüse sollte auch wirklich früh geerntet werden, damit es knackig und aromatisch bleibt.
  • Bei späten Gemüsesorten fördert eine längere Reife den Geschmack.
  • Wenn Gemüse eingelagert werden soll, wird es kurz vor der Vollreife geerntet. Wintersorten brauchen ohnehin meist eine gewisse Zeit zum Nachreifen nach der Ernte.
  • Früh- und Herbstsorten können direkt vom Strauch oder Baum gegessen werden, wenn die Früchte reif sind.

Tageszeit

Gemüse wird am besten möglichst frisch geerntet, bevor es abends zu trocken wird.

Auch Kräuter werden vormittags geerntet, weil die Mittagssonne den Gehalt an ätherischen Ölen mindert.

Salat, Bohnen, Mangold, Rote Bete und Möhren werden erst abends geerntet, sie sammeln über den Tag Vitamine an.

Erntewetter

Das beste Erntewetter ist bei Sonnenschein und trockenem Wetter.

Für die Heu- und Getreideernte sollte es bereits einige Tage lang sonnig gewesen sein, damit das Gras schneller trocknet.

Trockene Heuernte Grade für die Getreideernte ist trockenes Wetter wichtig.

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