Recherche zur früheren Nutzungen

Zunächst sollte man sich über die vorherigen Nutzungen und die “Geschichte“ des Bodens informieren.

Information dazu gibt es beim Liegenschaftsamt, Grünflächenamt, Katasteramt, Landwirtschaftsamt oder bei örtlichen Kleingartenvereinen. Viele Umweltämter haben eine Datenbank mit Informationen über Grundstücke, ihre früheren Nutzungen und Ergebnisse von Bodenuntersuchungen. Allgemein zugängliche Informationen über Böden sind im Bodeninformationssystem der Landesämter für Umwelt abrufbar.

Vorsicht ist geboten, wenn Fläche früher gewerblich, industriell oder militärisch genutzt wurden oder wenn Brachen mit schadstoffhaltigen Materialien aufgeschüttet wurden (Asche, Bauschutt, Farben und andere Rückstände). Wenn die Fläche zuvor schon landwirtschaftlich genutzt wurde, können Rückstände von Pflanzenschutzmitteln oder übermäßiger Düngung im Boden sein. Auch der Ausstoß aus Verkehr und privaten Haushalten können zu Bodenbelastungen beitragen.

Um sicher zu gehen, kann man Proben an Bodenuntersuchungslabore schicken. Tipps zu lokalen Laboren gibt es bei örtlichen Landwirtschafts-, Gartenbau- und Umweltämtern oder Gartenvereinen. Auch Apotheken bieten Bodenproben an.


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