Nachhaltige Kreislaufwirtschaft

Ein Grundprinzip der Permakultur ist es, in Kreisläufen zu denken. Skizziere für jeden dieser Wirtschaftsbereiche grob anhand eines Beispiels, wie er als Kreislauf funktionieren könnte:

  • Nahrungsproduktion
  • Energieproduktion
  • Güterproduktion
  • Nahrungsproduktion:

Gemüse wird gegessen – Gemüsereste werden kompostiert und als Dünger ausgebracht – Bodenleben macht Nährstoffe wieder für Pflanzen verfügbar – neues Gemüse wächst…

  • Energieproduktion:

Ofen wird beheizt, Wärme entsteht – CO2 wird in die Atmosphäre abgegeben – Bäume fangen es (unter Nutzung von Sonnenlicht) wieder ein und bauen neues Holz auf – Baum wird gefällt und wieder zu Brennholz verarbeitet…

oder:

Auto fährt mit Biogas, Bewegung entsteht – CO2 wird in die Atmosphäre abgegeben – Pflanzen fangen es (unter Nutzung von Sonnenlicht) wieder ein und bauen neues Biomaterial auf – ein Teil des Materials (Ernte) kann benutzt werden, die Reste kommen in den Biodigester – Biogas entsteht…

  • Güterproduktion:

T-Shirt geht kaputt und wandert in die Kompostieranlage – Material wird dort zersetzt, Komposterde entsteht – Komposterde wird aufs Baumwollfeld ausgebracht – neue Baumwolle wächst und wird zum T-Shirt versponnen…


Diese knappe Darstellung berücksichtigt sicher nicht alle möglichen Kreislauf-Elemente, Schleifen und Verknüpfungen zwischen verschiedenen Kreisläufen (z.B. Biogasgewinnung bei der Abwasserbehandlung) und ist nur als grober Überblick gedacht.