Der Body Mass Index (Deutsch: Körper-Masse-Maßzahl) ist das Verhältnis von Körpermasse und Körpergewicht. Anhand des BMI kann abgeleitet werden, ob ein Mensch übergewichtig, untergewichtig oder normalgewichtig ist.

Hinweis: der BMI ist lediglich ein grober Richtwert, da er weder Geschlecht, Statur, noch die individuelle Zusammenseztung der Körpermasse aus Fett- und Muskelgewebe des jeweiligen Menschen berücksichtigt.

Berechnung des BMI

Es wird das Körpergewicht (in Kilogramm) durch die Körpergröße (in Meter zum Quadrat) geteilt. Daraus ergibt sich die Bewertung des Körpergewichts eines Menschen in Relation zu seiner Körpergröße. $$BMI\;=\frac m{l^2}$$ In dieser Formel gibt m die Körpermasse und l die Körpergröße an.

Beispiel: Ein Jugendlicher hat eine Körpergröße von 1,65 m und ein Körpergewicht von 61,6 kg.

Lösung: Der Jugendliche hat einen BMI von 22,6 kg/m².

Der BMI als Orientierungswert

Der BMI dient als Orientierungswert für die Beurteilung des Ernährungszustandes:

Definition

BMI-Wert

Hochgradiges Untergewicht

< 16 kg/m²

Mäßiges Untergewicht

16–16,99 kg/m²

Leichtes Untergewicht

17–18,49 kg/m²

Normalgewicht

18,50–24,99 kg/m²

Übergewicht

25–29,99 kg/m²

Adipositas Grad I

30–34,99 kg/m²

Adipositas Grad II

35–39,99 kg/m²

Adipositas Grad III

≥ 409 kg/m²

Image Title Gewichtsklassen in Abhängigkeit von Körpermasse und Körpergröße (nach oben stehenden BMI-Angaben)

Körperliche Regelmechanismen können den Energieumsatz des Körpers über einen gewissen Zeitraum und in einem begrenzten Ausmaß an das Energieangebot anpassen. Wenn es zu einem Mangel an Energie kommt, werden Stoffwechselregulationen eingesetzt, um z. B. vorhandene Energievorräte besser auszunutzen und Energie einzusparen.


Quellen

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