Atome sind die Bausteine, aus denen alle unsere bekannten Stoffe bestehen. Sie sind also die kleinsten Teilchen, die noch einem Element entsprechen. So ist beispielsweise das Eisenatom, das kleinste Teilchen in einem Stück Eisen, das nur dem Eisen zuzuordnen ist.

Bestandteile der Atome

Der Begriff Atom leitet sich von dem griechischen Wort átomos  her. Dass bedeutet so viel wie unteilbar. Heute wissen wir aber, dass Atome nicht unteilbar sind. Sie bestehen wiederum aus den sogenannten Elementarteilchen.
Die Anzahl der Protonen unterscheidet sich von Element zu Element. Ist die Anzahl der Protonen in zwei Atomen gleich, gehören sie zum selben Element.
Unterscheidet sich zusätzlich noch die Anzahl an Neutronen spricht man von Isotopen.
Unterscheidet sich die Anzahl der Elektronen spricht man von Ionen.
In dem Bild weiter unten kannst du erkennen, dass das Atom drei Protonen, drei Neutronen und drei Elektronen besitzt. Es ist somit eindeutig dem Element Lithium zuzuordnen.
Welches Element wie viele Elementarteilchen besitzt, kannst du im Periodensystem der Elemente nachlesen.

Aufbau der Atome

Atome bestehen aus einem Atomkern und einer Atomhülle.
Während sich die Nukleonen (Protonen und Neutronen) im Kern des Atoms befinden, sind die Elektronen in ständiger Bewegung und bilden eine Hülle um den Atomkern.
In der griechischen Philosophie ist der Begriff átomos ("das Unzerteilbare") von Demokrit im 5. Jahrhundert vor Christus eingeführt worden. Damals war dieser Begriff teil der philosophischen Überlegung, dass jeder Körper aus unsichtbaren und unteilbaren kleinsten Teilchen zusammengesetzt ist.

Erst 1803 (also über 2000 Jahre später) konnte John Dalton beweisen, dass Elemente in immer gleichen Massenverhältnissen auftraten. Er folgerte daraus, dass es eine kleinste Einheit geben müsste (die Atome), die in ihrer Masse identisch sind.

Die Arbeiten von Albert Einstein und Jean Perrin führten im Jahr 1905 dazu, dass die Atomtheorie allgemein anerkannt wurde.

Aber erst durch den Nachweis der einzelnen Elementarteilchen um 1932 konnte der auch heute noch akzeptierte Aufbau des Atoms mit Kern und Hülle entstehen.
Der Atomkern hat nur einen Durchmesser von etwa einem Zehn- bis Hunderttausendstel des gesamten Atomdurchmessers.
Das bedeutet, wenn der Durchmesser eines Atoms so groß wie der Eiffelturm wäre, dann hätte sein Atomkern den Durchmesser einer Erbse.
Wie genau die Atome aussehen, hat bis heute noch niemand herausgefunden. Denn die Atome sind so klein, dass man sie selbst unter dem besten Mikroskop nur schemenhaft erkennen kann.
Selbst das größte Atom ist nur 510105\cdot10^{-10} Meter groß. Das entspricht 0,0000005 Millimetern (Zum Vergleich: Ein normales Haar hat einen Durchmesser von 0,08 Millimetern).
Allerdings können die Atome modellhaft beschrieben werden. Zu Erklärungen wird häufig das Bohr´sche Schalenmodell verwendet.
Kommentieren Kommentare