Alkalimetalle sind alle Elemente der 1. Hauptgruppe im Periodensystem, also Lithium, Natrium, Kalium, Rubidium, Caesium und Francium.
Obwohl Wasserstoff in den meisten Darstellungen des Periodensystems in der ersten Hauptgruppe steht, kann er nicht zu den Alkalimetallen gezählt werden, da er abweichende chemische Eigenschaften aufweist.
Der Name der Alkalimetalle leitet sich von dem arabischen Wort القلية / al-qalya für „Pottasche“ ab, eine alte Bezeichnung für aus verbrannten Pflanzen gewonnenes Kaliumcarbonat. Aus diesem Kaliumcarbonat wurde 1807 erstmals das reine Element Kalium hergestellt, welches der 1. Hauptgruppe ihren Namen gab.

Eigenschaften

Die Alkalimetalle besitzen untereinander relativ einheitliche Eigenschaften. Diese sind:
  • Silbrig-weiß und metallisch glänzend
  • Weich und mit dem Messer schneidbar
  • Sehr reaktiv, dabei starke Wärmeentwicklung (Die schwereren Alkalimetalle können sich an der Luft selbst entzünden)
  • Besitzen ein einzelnes Valenzelektron

Flammenfärbung

Werden kleine Mengen der Alkalimetalle über eine Bunsenbrenner Flamme gehalten, färbt sich die Flamme in einer bestimmten Farbe.
Quelle: Nach Herge, CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons

Aufgrund ihrer Flammenfärbung werden die Alkalimetalle sehr häufig für Feuerwerk genutzt.

Vorkommen

Da die Alkalimetalle sehr reaktiv sind, kommen sie in der Natur nicht atomar vor, sondern nur in Verbindungen.
Dies sind meistens Salze, wie beispielsweise unser Kochsalz, das Natriumchlorid.
Kommentieren Kommentare