Der Tatort - Erster Akt der Forensik

Stelle dir Forensik einmal als ein gewaltiges Drama vor. Dann wäre der Tatort der erste Akt, in dem ForensikerInnen die Bühne betreten. Tatorte sind alle Orte, an denen TäterInnen - vor, während und nach der Tat gehandelt haben oder hätten handeln können. Eben alle Orte, an denen TäterInnen Spuren hinterlassen haben, die als Beweise im Ermittlungsverfahren dienen könnten. Im weiteren Sinne sind neben dem unmittelbaren Ort der Tat noch viele andere Orte von Bedeutung für die Spurensuche, wie beispielsweise:

  • Vorbereitungsort

  • Annäherungsweg

  • Weitere und nähere Umgebung des Handlungsortes

  • Fundort des Opfers

  • Fluchtweg

  • Fluchtfahrzeug

  • Aufbewahrungsort der Beute

  • Aufbewahrungsort der Tatwerkzeuge

  • Wohnung des Tatverdächtigen

  • Arbeitsplatz des Tatverdächtige

Mit der Tatortarbeit, der Spurensuche, beginnt die Ermittlungsarbeit und der Auftritt der zentralen Akteure, der ErmittlerInnen und ForensikerInnen, die im Team zur Aufklärung der Tat und der Klärung der sieben wichtigen Fragen berufen sind:

  1. Wer – TäterIn?

  2. Was - Straftat?

  3. Wann – Tatzeitpunkt?

  4. Wo – Tatort?

  5. Wie – Tathergang?

  6. Womit – Spuren?

  7. Warum – Motiv?

ForensikerInnen sorgen insbesondere dafür, dass Spuren sachgerecht gesichert, dokumentiert, wissenschaftlich untersucht und - in einem forensischen Gutachten aufbereitet - als Beweismittel dem Gericht präsentiert werden.

Quellen: Tatort – Wikipedia ; Grundlagen der kriminalistischen Tatortarbeit (kriminalpolizei.de) ; Kapitel (weihmann.info) ; Bright Blue (kriminalwissenschaft.de)


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