Nutzungsrechte

Urheberpersönlichkeitsrechte:

  • Veröffentlichungsrecht
  • Anerkennung der Urheberschaft
  • Entstellung des Werkes

Verwertungsrechte:

  • Vervielfältigungsrecht
  • Ausstellungsrecht
  • Vortrags-, Aufführungs- und Vorführungsrecht
  • Recht der öffentlichen Zugänglichmachung
  • Recht der Wiedergabe durch Bild- oder Tonträger

Privat- und Raubkopien

Bei Privatkopien ist das Vervielfältigen eines legal erworbenen Werkes in einem beschränkten Maß (Weitergabe an max. 7 Personen im engen Familien oder Freundeskreis) erlaubt. Raubkopien hingegen sind illegale Versionen von urheberrechtlich geschützen Werken, die häufig über Filesharing-Programme verbreitet werden.

Verschiedene Werke, die auf eine bestimmte Person zurückzuführen sind, wie Texte, Melodien, Bilder oder Videos besitzen üblicherweise einen Copyrightvermerk (©). Dieser stellt dar, dass eine bestimmte Marke urheberrechtlich geschützt ist und nicht ohne Einwilligung des Urhebers verwendet oder verändert werden darf.

Urheberrechtsverletzung

Bei einer Urheberrechtsverletzung, beispielsweise beim unerlaubten Download von urherberrechtlichen geschützten Filmen, wird der Beschuldigte zunächst per Anwaltsschreiben abgemahnt. Dieses enthält in der Regel eine Unterlassungserklärung, bei welcher der Beschuldigte aufgefordert wird, die rechtswidrige Datei zu entfernen und weitere illegale Downloads zu unterlassen. Zudem wird ein Schadensersatz gefordert, der sich je nach Anzahl der heruntergeladen Dateien und dessen Typ (Musiktitel, Film, Software) zwischen 300 und 5.000 Euro bewegt. Außerdem werden die Kosten für die Einschaltung eines Anwalts berücksichtigt, die sich auf durchschnittlich 150 Euro belaufen. Dieses Schreiben sollte von den Betroffenen nicht ignoriert werden, vielmehr wird geraten, einen professionellen Anwalt hinzuzuziehen und die Abmahnung auf ihre Richtigkeit zu überprüfen und evtl. zu modifizieren (Anpassen der Forderungen)

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