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Die Aufgaben zum Ausdrucken als PDF findest du hier.

  1. 1

    Gegeben ist die Funktion f:x↩x3−3x2+42(x−3)(x−2)f:x\mapsto\dfrac{x^3-3x^2+4}{2(x-3)(x-2)} in der maximalen Definitionsmenge

    Df=D_f= R\mathbb{R}\{2;3).

    1. Ermitteln Sie die Art der beiden DefinitionslĂŒcken.

    2. Zeigen Sie, dass gilt: (x3−3x2+4):(x−2)=x2−x−2(x^3-3x^2+4):(x-2)=x^2-x-2. Untersuchen Sie die Funktion ff auf Nullstellen.

    3. Im Folgenden wird die Funktion g:x↩12x+1+2x−3g:x\mapsto \dfrac{1}{2}x+1+\dfrac{2}{x-3} mit der Definitionsmenge Df=RD_f=\mathbb{R} \{2;3}

      (1) Stellen Sie durch geeignete Umformung den Zusammenhang zwischen den Funktionen ff aus 1 und gg aus 1.3.c) her. Geben Sie die Bedeutung der Funktion gg fĂŒr die Funktion ff an.

      (2) Geben Sie die Nullstellen von gg und die Gleichungen sowie die Art der Asymptoten des Graphen GgG_g an.

      (3) Ermitteln Sie die maximalen Monotonieintervalle der Funktion ff und geben Sie Art und Koordinaten der Extrempunkte des Graphen GgG_g an.

      [ mögliches Teilergebnis: gâ€Č(x)=12−2(x−3)2g'(x)=\dfrac{1}{2}-\dfrac{2}{(x-3)^2} ]

      (4) Zeichnen Sie GgG_g mit seinen Asymptoten fĂŒr −2≀x≀8−2 ≀ x ≀ 8 in ein kartesisches Koordinatensystem.

      (5) Bestimmen Sie die Wertemenge der Ableitungsfunktion gâ€Čg '.

      (6) Der Graph GgG_g schließt mit der xx-Achse ein endliches FlĂ€chenstĂŒck ein. Berechnen Sie die Maßzahl dessen FlĂ€cheninhalts.

  2. 2

    Betrachtet wird nun die Funktion h:x↩ln⁥(2⋅g(x))h : x\mapsto \ln(2 \cdot g(x)) in der Definitionsmenge Dh=]−1;2]âˆȘ]3;∞[D_h=]-1;2]\cup]3;\infty[, wobei g(x)g(x) der Funktionsterm aus Teilaufgabe 1.c) ist. Der Graph von hh heißt GhG_h.

    1. Ermitteln Sie das Verhalten der Funktionswerte h(x)h(x) bei AnnÀherung an die Grenzen der Definitionsmenge.

    2. Zeigen Sie, dass fĂŒr die Wertemenge von hh gilt: Wh=RW_h = \mathbb{R}\ ] 0;ln⁥(9)0;\ln(9) [. Verwenden Sie dazu auch die bisherigen Ergebnisse von Aufgabe 1.c) und Aufgabe 2.a).

  3. 3

    Zur BekĂ€mpfung von SchĂ€dlingsfliegen werden auf einer Insel unfruchtbare Fliegen-MĂ€nnchen ausgesetzt. Im Folgenden wird die gesamte Fliegenpopulation pp in AbhĂ€ngigkeit von der Zeit t≄0t\ge 0 durch p(t)=10⋅e−0,002t2+0,06t+cp(t)=10\cdot e^{-0{,}002t^2+0{,}06t+c} mit c∈Rc\in\mathbb{R} modelliert. Dabei ist t=0t=0 der Zeitpunkt, zu dem die Kiste mit den unfruchtbaren Fliegen-MĂ€nnchen geöffnet wird. Die Population pp wird in Millionen StĂŒck und die Zeit tt in Tagen angegeben. Auf das MitfĂŒhren von Einheiten kann verzichtet werden. Alle Ergebnisse sind auf zwei Nachkommastellen zu runden.

    1. Beim Öffnen der Kiste betrĂ€gt die Gesamtpopulation inklusive der ausgesetzten MĂ€nnchen 6,386{,}38 Millionen Fliegen. Berechnen Sie den Wert des Parameters cc auf zwei Nachkommastellen gerundet.

      [ Ergebnis: c=−0,45c=-0{,}45 ]

    2. Zeigen Sie, dass die Population nach einigen Tagen ihren absoluten Höchststand erreicht. Bestimmen Sie diesen Höchststand und den dazugehörigen Zeitpunkt.

      [ mögliches Teilergebnis: p(t)=(0,6−0,04t)⋅e0,002t2+0,06t−0,45p(t)=(0{,}6-0{,}04t)\cdot e^{0{,}002t^2+0{,}06t-0{,}45} ]

    3. Zum Zeitpunkt tW=30,81t_W = 30{,}81 (Tage) weist die Funktion pp eine Wendestelle auf (Nachweis nicht erforderlich). Berechnen Sie die Differenz p(tW+0,5)−p(tW−0,5)p(t_W+0{,}5)-p(t_W-0{,}5) und interpretieren Sie diesen Wert im Sachzusammenhang.

    4. Zeichnen Sie fĂŒr 0≀t≀600\le t\le 60 auch unter Verwendung aller bisherigen Ergebnisse den Graphen von pp. Erreicht pp den Wert 0,50{,}5 Millionen, gelten die Fliegen als ausgerottet. Bestimmen Sie diesen Zeitpunkt nĂ€herungsweise aus Ihrer Zeichnung.

      Maßstab auf der tt-Achse: 1 cm≘51 \cm ≙ 5 Tage,

      Maßstab auf der pp-Achse: 1 cm≘11 \cm ≙ 1 Million Fliegen.

    5. Die durchschnittliche Population p‟\overline p ĂŒber einen Zeitraum [t1;t2][t_1;t_2] betrĂ€gt p‟=1t2−t1⋅∫t1t2p(t)dt\overline p=\dfrac{1}{t_2-t_1}\cdot \int_{t_1}^{t_2}p(t) \mathrm{d}t. Im Folgenden soll p‟\overline p ĂŒber den Zeitraum [15;35][15; 35] geschĂ€tzt werden: Markieren Sie dazu ein geeignetes FlĂ€chenstĂŒck in der Zeichnung aus Teilaufgabe 3.d). SchĂ€tzen Sie die Maßzahl AA dieses FlĂ€chenstĂŒcks aus der Zeichnung heraus ab und berechnen Sie damit einen NĂ€herungswert fĂŒr p‟\overline p.


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