Humus bezeichnet die abgestorbene organische Masse im Boden, also Pflanzenreste und tote Lebewesen aller Art.

Was kann Humus?

Die Humusschicht ist die fruchtbare Bodenschicht, über die Pflanzen mit Nährstoffen versorgt werden. Sie regelt aber auch den Luft- und Wärmehaushalt des Bodens. In der Humusschicht wird Streu (z.B. Blätter, Nadeln und Zweige) so zersetzt, dass aus den Stoffen wieder neue Pflanzen entstehen können. So ermöglicht es Humus, dass sich Pflanzen, Tiere und Menschen ernähren können. Daher ist die Humusbildung besonders wichtig in der Permakultur.

Der Humusgehalt des Bodens ist an der dunklen Farbe zu erkennen. Je dunkler der Boden, umso höher ist der Humusgehalt.

Humusschicht Abb.1: Humusschicht

Humus und Fruchtbarkeit

Fruchtbare Böden haben eine üppige oberste Schicht aus reifem Humus (von 10 bis 30 cm). Sie haben eine lockere Krümelstruktur, damit sich Wasser und Luft gut verteilen können und Wurzeln gut hindurchkommen.

Um die Humusschicht und damit die Fruchtbarkeit des Bodens zu erhalten, muss dem Boden immer wieder organische Masse zugeführt werden. In der Natur passiert dies von selbst. Wenn der Boden allerdings einseitig genutzt und gedüngt wird und keine Humusstoffe zugeführt werden, kann kein neuer Humus entstehen; die Bodenfruchtbarkeit sinkt.


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