Anpassung an Eigenheiten des Geländes

Einige Beispiele, welche Strukturen zu welchen Bedingungen passen:

Boden

Waldsträucher mögen z.B. gerne sauren Boden, Gemüse bevorzugt humosen, lockeren Boden. Finden sich diese Eigenschaften an geeigneten Stellen, kannst du entsprechend planen. Andernfalls kannst du mit Maßnahmen zur Bodenbearbeitung die richtigen Bedingungen am gewünschten Ort schaffen.

Wasser

Auch für diesen Punkt gilt es, ihn zu deinem Vorteil zu nutzen und z.B. Feuchte liebende Pflanzen an entsprechenden Standorten zu kultivieren. Fehlen natürliche Feuchtezonen, kannst du sie anlegen, z.B. als Teich - dann aber an einer geeigneten Stelle, etwa wo schon lehmiger Untergrund vorhanden ist oder keine erhöhte Gefahr der Austrocknung durch Sonne und Wind gegeben ist.

Höhenprofil

Das Höhenprofil eines Geländes kannst du manchmal zu deinem Vorteil nutzen, z.B. wenn sich Wasserspeicher möglichst weit oben im Gelände anbringen lassen, so dass du den natürlichen Wasserdruck weiter unten nutzen kannst.

Mikroklima

Auch kleine Klimaschwankungen innerhalb des Geländes sind nutzbar. Nach Süden gerichtete Steinmauern etwa speichern Wärme, die du z.B. für den frühen Anbau von Tomaten nutzen kannst. Fehlt eine solche Nische, kannst du sie künstlich schaffen, z.B. mit Wärmefallen.

Senken und Täler halten Kälte länger, erhöhte Lagen sind stärker Wind ausgesetzt. Dies gilt es zu beachten oder zu nutzen, beispielsweise für kühle Lagerräume oder für Windräder. Willst du den Wind ausschließen, kannst du sogenannte Windbreaks konstruieren.

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