Die 1. Mendel'sche Regel, oder Uniformitäts- und Reziprozitätsregel, lässt Rückschlüsse auf die Phänotypischen Merkmale der ersten Filialgeneration eines homozygoten Erbgangs zu.
Kreuzt man 2 Individuen (Parentalgeneration) einer Art, die sich in einem oder mehreren Merkmalen reinerbig (homozygot) unterscheiden, so sind alle Nachkommen der ersten Tochtergeneration (Filialgeneration) phänotypisch und genotypisch gleich (uniform).
Dominant-rezessiver Erbgang
Bei einem dominant-rezessiven Erbgang bildet sich phänotypisch nur das dominante Merkmal aus.
Beispiel:
Kreuzungsschema eines dominant-rezessiven Erbgangs am Beispiel von Erbsen:
Parentalgeneration:
genotyp: RR (dominantes Allel) / phänotyp: rund / Keimzellen: R
genotyp: rr (rezessives Allel) / phänotyp: kantig / Keimzellen: r

Abb. 1: dominant-rezessives Kreuzungsschema
→ Filialgeneration: genotyp: Rr / phänotyp: rund
Intermediärer Erbgang
Bei einem intermediären Erbgang bildet sich ein Phänotyp der zwischen beiden Ausprägungen liegt aus. Das Ergebnis bleibt auch erhalten, wenn das Geschlecht der Eltern während des Erbgangs vertauscht wurde. (reziproke Kreuzung)
Beispiel
Kreuzungsschema eines intermediären Erbgangs am Beispiel von Blütenfarben:
Parentalgeneration:
genotyp: rr / phänotyp: rot / Keimzellen: r
genotyp: ww / phänotyp: weiß / Keimzellen: w

Abb. 2: intermediäres Kreuzungsschema
→ Filialgeneration: genotyp: rw / phänotyp: rosa
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