Als Klimawandel wird die Veränderung des Klimas bezeichnet. Man unterscheidet dabei:

  • globale Erwärmung, die durch den Menschen verursacht wird
  • natürliche Schwankungen des Klimas (Klimavariabilität)

Klimawandel – globale Erwärmung

Vor allem der Mensch trägt erheblich zur Erwärmung der Erde bei. Viele verschiedene menschliche Aktivitäten beeinflussen das Energiesystem der Atmosphäre und damit die Temperatur auf der Erde:

  • Rodung
  • Bergbau
  • Landwirtschaft
  • Freisetzung von Gasen (z.B. CO2) durch fossile Brennstoffe
  • Veränderungen des Wasserhaushalts
  • Flächenversiegelung

All diese Eingriffe verstärken den Treibhauseffekt in der Athmosphäre und bewirken, dass die Temperaturen auf der Erde steigen. Dadurch wird das Klima immer extremer, was weltweit verheerende Folgen hat. Die globale Temperaturerhöhung von 0,6°C seit 1850 ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auf den Menschen zurückzuführen.

Aufgabe: Um wie viel Grad hat sich die Erde seit 1850 aufgrund der Eingriffe durch den Menschen erwärmt?

Um 0,6°C.

Klimawandel – natürliche Klimavariabilität

Im Laufe der Erdgeschichte - auch schon vor dem Auftreten des Menschen - hat sich das Klima laufend verändert. Diese Veränderungen werden als natürliche Klimavariabilität oder natürliche Klimaschwankungen bezeichnet.

Ein Vulkanausbruch

Ein Beispiel für die kurzfristige natürliche Schwankung des Klimas ist ein Vulkanausbruch.

Dabei werden Gase und Staub in die Atmosphäre geschleudert. Aufgrund der höheren Konzentration von Partikeln (z.B. Staub- und Ascheteilchen) in den oberen Schichten der Atmosphäre kommt es auf der Erde zu einer Abkühlung: die vielen kleinen Teilchen verhindern, dass die Wärmestrahlung der Sonne bis zur Erde vordringt.

Der natürliche Treibhauseffekt wird so geschwächt und die Erde kühlt ab.

Vulkanausbruch Abb.1: Vulkanausbruch mit Partikeln, die in der Atmosphäre und darüber hinaus verteilt werden

Beispiel: 1991 ist der Vulkan Mount Pinatubo auf den Philippinen ausgebrochen und hat für 2-3 Jahre eine Senkung von bis zu 0,8 °C der globalen Temperatur bewirkt.

Aufgabe: Ist die natürliche Klimaschwankung bei einem Vulkanausbruch kurzfristig oder langfristig?

Die natürliche Schwankung ist dabei kurzfristig, sie dauert etwa 2-3 Jahre an - ziemlich kurz, verglichen mit der gesamten Erd- und Klimageschichte.


Quellenangabe

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Zu article Klimawandel:
Evi 2019-06-25 13:17:46
Hallo,
ich würde die Aufgaben nach unten packen und nicht direkt unter die Antwort setzen, damit man sie nicht gleich ablesen kann :)
wolfgang 2019-06-26 09:11:10
Hallo Evi,
vielen dank für dein Feedback! :-9
Ich habe es ans Nachhaltigkeitsteam weitergeleitet.

Liebe Grüße
Wolfgang
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