Alkine

Alkine sind Kohlenwasserstoffbindungen, welche mindestens eine Dreifachbindung enthalten. Alkine gehören wie Alkene zu den ungesättigten Kohlenwasserstoffen.

Hier ist das Alkin "Butin" abgebildet. Die Summenformel von Butin ist C4H6C_4H_6.

Vorkommen

In der Natur sind Alkine kaum aufzufinden, da sie sehr unstabil sind kommen sie nur selten natürlich vor. Dabei kommen Alkine in sehr geringen Mengen in Eröl und Erdgas vor, außerdem kommen Alkine in einigen wenigen Pflanzen und Tieren vor.

So ist das Gift der Pfeilgiftfrösche beispielsweise ein Alkin.

Der Giftstoff der Pfeilgiftfrösche, Ichthyotherol.

Die Homologe Reihe der Alkine

Die allgemeine Summenformel der nicht-verzweigten Alkine lautet CnH2n2C_nH_{2n-2}. Methan kann natürlich nicht als Alkin vorkommen, da es keine Bindungen zwischen C-Atomen gibt.

Chemische Eigenschaften von Alkinen

Alkine sind extrem Reaktionsfreudig, da die Dreifachbindung sehr unstabil ist. Deshalb kommen Alkine auch nur selten in der Natur vor, da sie meist direkt weiterreagieren. Alkine reagieren beispielsweise in der Elektrophilen Addition mit Halogenen.

Von technischer Bedeutung sind nur Ethin (veraltet: Acetylen) und Propin.

Sie werden zum Schneiden und Schweißen von Stahlteilen benutzt, da bei der Verbrennung der Alkine bis zu 3100°C erreicht werden. Neben dem Einsatz als Schneid- und Schweißgas wird das Ethin als Ausgangsstoff für Polyvinylchlorid (PVC) eingesetzt.

Quelle: Flickr

Quelle:

https://de.wikipedia.org/wiki/Alkine


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