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Um die Wirksamkeit eines Pflanzenschutzmittels gegen Pilzbefall nachzuweisen, wurden zahlreiche Versuche durchgeführt, bei denen landwirtschaftliche Nutzpflanzen behandelt und anschließend mit Pilzsporen besprüht wurden. Im Mittel sind dabei 5  %5\;\% der Pflanzen von Pilzen befallen worden.

Bei einem weiteren Versuch mit nn Pflanzen beschreibt die Zufallsgröße XnX_n​ die Anzahl der

Pflanzen, die von Pilzen befallen werden. Im Folgenden soll davon ausgegangen werden,

dass Xn​ X_n​ binomialverteilt ist, mit den Parametern nn und p=0,05p=0{,}05.

  1. Es werden 1515 Pflanzen mit dem Pflanzenschutzmittel behandelt und anschließend mit Pilzsporen besprüht. Bestimmen Sie jeweils die Wahrscheinlichkeit folgender Ereignisse: (6 P)

    E1E_1​: "Keine der Pflanzen wird von Pilzen befallen."

    E2E_2​: "Höchstens 22 Pflanzen werden von Pilzen befallen."

    E3E_3​: "1212 oder 1313 Pflanzen bleiben ohne Pilzbefall."

  2. Bestimmen Sie den kleinsten Wert von n n, für den die Wahrscheinlichkeit dafür, dass mindestens eine Pflanze von Pilzen befallen wird, mindestens 99  %99\;\% beträgt. (4 P)


  3. Ermitteln Sie unter der Voraussetzung, dass bei einem Versuch mit 400400 Pflanzen der Wert der Zufallsgröße X400​ X_{400}​ um höchstens eine Standardabweichung von Erwartungswert abweicht, die kleinst- und größtmögliche relative Häufigkeit der Pflanzen, die von Pilzen befallen werden. (4 P)

  4. Allgemein gilt für eine Zufallsgröße XX mit Erwartungswert μ \mu und Standardabweichung σ\sigma folgende Ungleichung für k>0k>0:

    P(μkσ<X<μ+kσ)11k2\displaystyle P(\mu-k\cdot \sigma <X< \mu+k\cdot \sigma)\geq 1-\dfrac{1}{k^2}​

    Erläutern Sie die Aussage dieser Ungleichung für k=2k=2. (3 P)