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B 3

20 Bergeidechsen

X= Anzahl der weiblichen Eidechsen (binomialverteilt)

p ist jahreszeitlich schwankend, p=0,5 bei der 1. Exkursion

  1. A: Es werden genau 10 weibliche Eidechsen festgestellt.

    B: Es werden mehr als 10 weibliche Eidechsen festgestellt.

    [3 BE]

  2. Gilt P(|X−μ|≥3)=2⋅P0,520(X≤7)?

  3. Es ist p<0,5.

    Eine 3-mal-mindestens-Aufgabe, bei der die Trefferquote gesucht ist. [4 BE]

  4. 2

    Es gibt zwei Zimmer mit 7-bzw. 8-Betten und 12 Studenten die auf diese beiden Zimmer verteilt werden sollen.

    Berechnen Sie die Wahrscheinlichkeit für das Ereignis E.

    E: In beiden Zimmern bleibt mindestens 1 Bett frei. [3 BE]

  5. 3

    Es ist Y=Kopf-Rumpflänge einer weiblichen Eidechse in Millimetern.

    Y ist eine normalverteilte Zufallsgröße.

    Gegeben ist die Dichtefunktion φ(x)=18⋅2π⋅e−12⋅(x−53,98)2.

    Bild

    Achtung, eventuell y durch φ(x) ersetzen.

    a) Berechne P(Y<48). [2 BE]

    Gegeben: φ(x)=18⏟σ⋅2π⋅e−12⋅(x−53,9⏞μ8)2

    Es können zwei Parameter abgelesen werden. Es ist σ=8 und μ=53,9.

    Der TR liefert dann mit unterer Grenze −1000, oberer Grenze 48, σ=8 und μ=53,9:

    P(Y<48)≈0,2304, d. h. rund 23%.

    b) Gegeben ist Φ(x)=∫−∞xφ(t)dt

    Interpretieren Sie im Sachkontext den Term Φ(0,8⋅53,9)+1−Φ(1,2⋅53,9). [2 BE]

    0,8⋅53,9=43,12 bedeutet 80% vom Erwartungswert μ=53,9.

    1,2⋅53,9=64,68 bedeutet 120% vom Erwartungswert μ=53,9.

    Bild

    Die Abbildung zeigt den Bereich (in weiß), der hier gesucht ist.

    Der Term stellt die Wahrscheinlichkeit dar, dass Y (Kopf-Rumpflänge einer weiblichen Eidechse) um mindestens 20% vom Erwartungswert μ abweicht.

  6. c) Z= Anzahl der männlichen Eidechsen (binomialverteilt)

    Es ist μZ=48.

    Gegeben ist weiterhin P(41<Z<55)≈68,3%.

    Frage, ist σZ größer oder kleiner als σY? [3 BE]

    Nach den Sigmaregeln gilt: P(|Z−μ<σ)=P(μ−σ<Z<μ+σ)≈0,683

    Demnach ist P(48-\sigma_Z<Z<48+\sigma_Z)\approx0,683\;\Rightarrow\;\sigma_Z=7

    Da σY=8 ist⇒σZ<σY.

    Grün Y, schwarz Z

    Grün Y, schwarz Z

    Da μz=48 und μY=53,9 ist die Verteilung für Z nach links verschoben, etwas höher als die Verteilung für Y und wegen σZ<σY etwas schmaler.


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