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Analysis, Teil B, Aufgabengruppe 2

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Die Aufgabenstellung findest du hier  zum Ausdrucken als PDF.

  1. 1

    Gegeben ist die in ℝ definierte Funktion f:x↦(1−x2)⋅e−x. Die Abbildung zeigt den Graphen Gf von f.

    Funktion
    1. Zeigen Sie, dass f genau zwei Nullstellen besitzt. (2P)

    2. Bestimmen Sie rechnerisch die x-Koordinaten der beiden Extrempunkte von Gf. (4P)

      (zur Kontrolle: f′(x)=(x2−2x−1)⋅e−x)

    3. Ermitteln Sie anhand der Abbildung einen Näherungswert für das Integral ∫−14f(x)dx. (4P)

    4. Die in ℝ definierte Funktion F ist diejenige Stammfunktion von f, deren Graph durch den Punkt T(−1|2) verläuft.

      Begründen Sie mithilfe der Abbildung, dass der Graph von F im Punkt T einen Tiefpunkt besitzt. (2P)

    5. Skizzieren Sie in der Abbildung den Graphen von F. Berücksichtigen Sie dabei insbesondere, dass F(1)≈3,5 und limx→∞⁡F(x)=2 gilt. (3P)

    6. Deuten Sie die Aussage F(2,5)−F(0)≈0 in Bezug auf Gf geometrisch. (2P)

    7. Betrachtet wird nun die Schar der in ℝ definierten Funktionen

      hk:x↦(1−kx2)⋅e−x mit k∈ℝ. Der Graph von hk wird mit Gk bezeichnet. Für k=1 ergibt sich die bisher betrachtete Funktion f.

      Geben Sie in Abhängigkeit von k die Anzahl der Nullstellen von hk an. (2P)

    8. Für einen bestimmten Wert von k besitzt Gk zwei Schnittpunkte mit der x-Achse, die voneinander den Abstand 4 haben. Berechnen Sie diesen Wert. (3P)


    9. Beurteilen Sie, ob es einen Wert von k gibt, sodass Gk und Gf bezüglich der x-Achse symmetrisch zueinander liegen. (2P)

  2. 2

    Betrachtet wird die in ℝ definierte Funktion g:x↦exex+1. Ihr Graph wird mit Gg bezeichnet.

    1. Zeigen Sie, dass g streng monoton zunehmend ist und die Wertemenge ]0;1[ besitzt. (5P)

      (zur Kontrolle: g′(x)=ex(ex+1)2)

    2. Geben Sie g′(0) an und zeichnen Sie Gg im Bereich −4≤x≤4 unter Berücksichtigung der bisherigen Ergebnisse und der Tatsache, dass Gg in W(0|g(0)) seinen einzigen Wendepunkt hat, in ein Koordinatensystem ein. (3P)

    3. Der Graph der Funktion g∗ geht aus Gg durch Strecken und Verschieben hervor. Die Wertemenge von g∗ ist ]−1;1[. Geben Sie einen möglichen Funktionsterm für g∗ an. (2P)

    4. Es wird das Flächenstück zwischen Gg und der x-Achse im Bereich −ln⁡3≤x≤b mit b∈ℝ+ betrachtet. Bestimmen Sie den Wert von b so, dass die y-Achse dieses Flächenstück halbiert. (6P)


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