Wie du vielleicht weiĂt, ist der maximale Definitionsbereich einer Exponentialfunktion ganz R.
Der maximale Wertebereich einer Exponentialfunktion f(b)=ab ist
R+ falls a>0 und
Râ falls a<0.
An der â3 in der Funktionsgleichung siehst du, dass die Exponentialfunktion f1â:y=0,75x+2â3 im Vergleich zur Funktionsgleichung y=0,75x+2 lediglich um 3 Einheiten nach unten verschoben ist.
Es gilt also ebenfalls D=R.
Da bei der Exponentialfunktion y=0,75x+2 die Basis a=0,75 gröĂer als Null ist, ist der maximale Wertebereich von y=0,75x+2 durch R+ gegeben.
Folglich ist W={yâŁy>â3} der Wertebereich der um drei Einheiten nach unten verschobenen Funktion f1â:y=0,75x+2â3.
Um den Graphen der Funktion in das Koordinatensystem einzuzeichnen, berechnest du zunĂ€chst einige Punkte, die du anschlieĂend in ein Koordinatensystem eintragen kannst.
Der Graph der Funktion f1â wird durch orthogonale AffinitĂ€t mit der x-Achse als AffinitĂ€tsachse und dem AffinitĂ€tsmaĂstab k=â2 sowie anschlieĂende Parallelverschiebung mit dem Vektor v=(â21â) auf den Graphen der Funktion f2â abgebildet.
Zeigen Sie rechnerisch, dass die Funktion f2â die Gleichung y=â2â 0,75x+4+7 besitzt (G=RĂR) und zeichnen Sie sodann den Graphen zu f2â fĂŒr xâ[â9,4] in das Koordinatensystem zur Teilaufgabe (a) ein.
Lösung zur Teilaufgabe b
ZunĂ€chst wendest du die orthogonale AffinitĂ€t mit der x-Achse als AffinitĂ€tsachse und k=â2 als AffinitĂ€tsmaĂstab auf die Funktion f1â an. Dann folgt
Mit xâČâČ=xâČâ2 folgt xâČ=xâČâČ+2 und damit
yâČâČ=â2â 0,75xâČâČ+4+7.
Insgesamt folgt also:
f2â:y=â2â 0,75x+4+7
Um den Graphen der Funktion in das Koordinatensystem einzuzeichnen, berechnest du zunĂ€chst einige Punkte, die du anschlieĂend in ein Koordinatensystem eintragen kannst.
Punkte Anâ(xâŁ0,75x+2â3) auf dem Graphen zu f1â und Punkte Cnâ(xâŁâ2â 0,75x+4+7) auf dem Graphen zu f2â haben dieselbe Abszisse x und sind fĂŒr x>â6,61 zusammen mit Punkten Bnâ und Dnâ die Eckpunkte von Drachenvierecken AnâBnâCnâDnâ. Die Strecken [AnâCnâ] liegen auf den Symmetrieachsen der Drachenvierecke AnâBnâCnâDnâ.
Es gilt: AnâBnââ=(32â)
Zeichnen Sie das Drachenviereck A1âB1âC1âD1â fĂŒr x=â5 und das Drachenviereck A2âB2âC2âD2â fĂŒr x=1 in das Koordinatensystem zur Teilaufgabe (a) ein.
Lösung zur Teilaufgabe c
In dieser Teilaufgabe berechnest du Punkte eines Drachenvierecks und zeichnest diese anschlieĂend in ein Koordinatensystem ein.
Nun sollst du die beiden Drachenvierecke A1âB1âC1âD1â und A2âB2âC2âD2â in dein Koordinatensystem einzeichnen. DafĂŒr musst du die Punkte A1â,B1â,C1â,D1â und A2â,B2â,C2â,D2â bestimmen.
Um den Punkt A1â zu berechnen, setzt du x=â5 in Anâ(xâŁ0,75x+2â3) ein und erhĂ€ltst ungefĂ€hr A1â(â5âŁâ0,63). FĂŒr den Punkt C1â setzt du x=â5 in Cnâ(xâŁâ2â 0,75x+4+7) ein und erhĂ€ltst den gerundeten Punkt C1â(â5âŁ4,33).
Die Punkte A2â und C2â berechnest du analog, indem du x=1 in Anâ(xâŁ0,75x+2â3)und Cnâ(xâŁâ2â 0,75x+4+7) einsetzt.
Dies liefert ungefĂ€hr A2â(1âŁâ2,58) und C2â(1âŁ6,53).
AuĂerdem weiĂt du aus der Angabe, dass AnâBnââ=(32â) gilt, insbesondere also auch A1âB1ââ=(32â) und A2âB2ââ=(32â).
Laut Angabe gilt zudem, dass [AnâCnâ] auf den Symmetrieachsen der Drachenvierecke AnâBnâCnâDnâ liegen, insbesondere liegen also auch [A1âC1â] auf A1âB1âC1âD1â und [A2âC2â] auf A2âB2âC2âD2â.
Folglich liegen D1â und D2â bezĂŒglich der Symmetrieachsen [A1âC1â] bzw. [A2âC2â] symmetrisch zu B1â bzw. B2â. Dies bedeutet, dass Bnâ und Dnâ jeweils die gleichen y-Koordinaten haben. Du erhĂ€ltst Dnâ also, indem du Bnâ an der im Bild rot gestrichelten Spiegelachse AnâCnâ spiegelst.
Nun kannst du alle Punkte und anschlieĂend die Drachenvierecke A1âB1âC1âD1â und A2âB2âC2âD2â in dein Koordinatensystem einzeichnen. Dies sollte wie folgt aussehen:
BestĂ€tigen Sie durch Rechnung, dass fĂŒr die LĂ€nge der Strecken [AnâCnâ] in AbhĂ€ngigkeit von der Abszisse x der Punkte Anâ gilt: AnâCnââ(x)=(â2,125â 0,75x+2+10) LE.
Lösung zur Teilaufgabe d
In dieser Teilaufgabe geht es um die Berechnung der LĂ€nge einer Strecke zwischen zwei Punkten.
Um die LĂ€nge der Strecke [AnâCnâ] zu berechnen, bemerkst du zunĂ€chst, dass die Punkte Anâ und Cnâ dieselbe x-Koordinate besitzen, also "untereinander" liegen, wobei jeweils Cnâ der obere und Anâ der untere Punkt ist.
Den Abstand dieser zwei Punkte berechnest du nun, indem du die y-Koordinate des Punktes Anâ von der y-Koordinate des Punktes Cnâ abziehst.
Es gilt also
AnâCnââ(x)
=
[â2â 0,75x+4+7â(0,75x+2â3)]
â
Ersetze x+4 durch x+2+2.
=
[â2â 0,75x+2+2+7â(0,75x+2â3)]
â
0,75x+2+2=0,75x+2â 0,752
=
[â2â 0,752â 0,75x+2+7â(0,75x+2â3)]
â
Vereinfache
=
[â1,125â 0,75x+2+7â(0,75x+2â3)]
â
Klammern auflösen
=
[â1,125â 0,75x+2+7â1â 0,75x+2+3]
â
Klammere 0,75x+2 aus
=
[0,75x+2â (â1,125â1)+7+3]
â
Vereinfache
=
[â2,125â 0,75x+2+10]
Es ist also AnâCnââ(x)=[â2,125â 0,75x+2+10](LE).
Zeigen Sie, dass fĂŒr den FlĂ€cheninhalt A der Drachenvierecke AnâBnâCnâDnâ in AbhĂ€ngigkeit von der Abszisse x der Punkte Anâ gilt: A(x)=(â6,375â 0,75x+2+30) FE.
BegrĂŒnden Sie sodann, dass fĂŒr den FlĂ€cheninhalt aller Drachenvierecke AnâBnâCnâDnâ gilt: A<30 FE.
Lösung zur Teilaufgabe f
In dieser Aufgabe berechnest du den FlÀcheninhalt eines Drachenvierecks.
Der FlĂ€cheninhalt eines Drachenvierecks ABCD wird durch A=2eâ fâ=2ACâ BDâ berechnet.
Skizze eines Drachenvierecks
Nun kannst du den FlĂ€cheninhalt der Drachenvierecke AnâBnâCnâDnâ berechnen:
In Teilaufgabe B. 1.4 hast du AnâCnââ(x)=[â2,125â 0,75x+2+10](LE) berechnet.
Weil Dnâ bezĂŒglich der Symmetrieachse [AnâCnâ]symmetrisch zu Bnâ ist und AnâBnââ=(32â) gilt, folgt BnâDnââ=6(LE)
Damit erhÀltst du
A(x)
=
2(â2,125â 0,75x+2+10)â 6â
â
Löse die Klammer auf.
=
2â12,75â 0,75x+2+60â
â
KĂŒrze.
=
â6,375â 0,75x+2+30
Es ist also A(x)=â6,375â 0,75x+2+30(FE).
Da der Termwert von â6,375â 0,75x+2 fĂŒr alle xâR negativ ist, gilt fĂŒr den FlĂ€cheninhalt der Drachenvierecke AnâBnâCnâDnâ immer A<30(FE). Insbesondere gilt dies also auch fĂŒr alle x>â6,61.
Wenn du möchtest, kannst du dir im folgenden Video noch eine Schritt-fĂŒr-Schritt-Lösung der Aufgabe ansehen.