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NT13 – Teil 2: mit Hilfsmitteln – Analysis I

Aufgabe 2

Mammutbäume sind die größten Bäume der Welt. Manche Exemplare wachsen im nordamerikanischen Kontinent über 100 Meter hoch und sind über 2000 Jahre alt. Mammutbäume gelten als stabile und klimaresiliente Bäume mit einem hohen CO2−Aufnahmepotenzial, weshalb sie als sinnvolle Ergänzung für europäische Wälder diskutiert werden. Die Funktion h:t→1082+51⋅e−0,065⋅t mit t∈[0;100] beschreibt näherungsweise die Höhe eines Mammutbaumes in Metern. Dabei gibt t die Zeit in Jahren an, die seit der Pflanzung eines Jungbaumes durch die Forstwirtschaft verstrichen ist. Bei den Berechnungen kann auf das Mitführen von Einheiten verzichtet werden.

Runden Sie Ihre Ergebnisse gegebenenfalls auf zwei Nachkommastellen.

  1. Aktuelle Forschungsarbeiten liefern folgende Daten zum Höhenwachstum von Mammutbäumen in Europa:

    t in Jahren

    0

    20

    50

    100

    Baumhöhe in Metern

    2−3

                

    5−10

                

    25−30

                 

    50−54

                 

    Überprüfen Sie, ob die gegebenen wissenschaftlichen Daten zum Höhenwachstum mit den entsprechenden Baumhöhen, welche sich aus der Modellfunktion h ergeben, im Einklang stehen. [4 BE]

  2. Ermitteln Sie alle Zeitpunkte t∈[0;100], an denen laut Modell die momentane Wachstumsrate dieses Mammutbaumes 0,78 Meter pro Jahr beträgt.

    [ Mögliches Teilergebnis: h˙(t)=358,02⋅e−0,065⋅t(2+51⋅e−0,065⋅t)2 ] [7 BE]

  3. Zeichnen Sie unter Verwendung der bisherigen Ergebnisse sowie weiterer geeigneter Funktionswerte den Graphen der Funktion h im Bereich 0≤t≤100 in ein kartesisches Koordinatensystem.

    Maßstab Abszisse: 10 Jahre =^1 cm, Maßstab Ordinate: 10 Meter =^1 cm.

    [4 BE]

  4. Bestimmen Sie rechnerisch die durchschnittliche Wachstumsrate, mit der die Höhe eines Mammutbaumes dem Modell zufolge im Zeitraum [20;60] pro Jahr zunimmt. Bestätigen Sie Ihr Ergebnis graphisch, indem Sie in der Zeichnung aus Teilaufgabe c) eine entsprechende Gerade und das zur Rechnung passende Steigungsdreieck einzeichnen.

    Geben Sie dabei auch die zum Steigungsdreieck gehörigen Werte Δt und Δh an.

    [3 BE]

  5. Zeigen Sie, dass h(t) zum Term 108⋅e0,065⋅t2⋅e0,065⋅t+51 äquivalent ist und ermitteln Sie eine Stammfunktion H der Funktion h.

    [5 BE]


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