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Aufgaben zu Bernoulli-Kette und Binomialverteilung

Mit diesen gemischten Übungsaufgaben lernst du, Bernoulli-Ketten zu erkennen und Wahrscheinlichkeiten mit der Binomialverteilung zu berechnen.

  1. 1

    In einem Forum wird eine wichtige Frage gestellt, woraufhin 6 Personen eine Antwort formulieren, ohne die Antwort der anderen gesehen zu haben. Hierbei gibt jeder von ihnen mit einer 70%igen Wahrscheinlichkeit die richtige Antwort.

    1. Wie könnte man dies als Bernoulli-Kette darstellen?

    2. Mit welcher Wahrscheinlichkeit

      (1) haben alle sechs mit ihrer Antwort recht?

      (2) hat keiner von ihnen recht?

      (3) geben genau der erste und letzte die richtige Antwort?

      (4) gibt mindestens einer die richtige Antwort?

    3. Wie viele Personen mĂŒssten mindestens auf die Frage antworten, um mit einer Wahrscheinlichkeit, die grĂ¶ĂŸer als 99% ist, zumindest eine richtige Antwort zu erhalten?

  2. 2

    Eine bestimmte Maschine besteht aus 8 unabhÀngig voneinander arbeitenden Teilen. Jedes Teil funktioniert mit der Wahrscheinlichkeit p nicht. Fallen mindestens 2 dieser Teile aus, wird die Maschine funktionsunfÀhig.

    Wie groß darf p, auf eine Stelle hinter dem Komma gerundet, höchstens sein, damit die Maschine mit (mindestens) 80% Sicherheit arbeiten kann?

  3. 3

    Eine Firma stellt Computertastaturen her, von denen 2 % Ausschuss sind. Bestimme die Anzahl der Tastaturen, die mindestens produziert werden mĂŒssen, damit mit 90%iger Wahrscheinlichkeit zumindest eine defekte dabei ist.

  4. 4

    In einem Multiple-Choice-Test gibt es 20 Aufgaben, bei denen man aus drei möglichen Lösungen die richtige ankreuzen muss. Felix hat sich nicht auf den Test vorbereitet. Mit welcher Wahrscheinlichkeit wird er trotzdem genau die HÀlfte der Fragen richtig beantworten?

  5. 5

    Aus einem Kartenspiel mit 52 Karten wird immer eine Karte gezogen und dann wieder zurĂŒckgesteckt.

    Wie oft muss dies wiederholt werden, um mit einer Wahrscheinlichkeit von 60% mindestens zwei Pikkarten zu ziehen?

  6. 6

    In einer Urne befinden sich 13 weiße und 16 rote Kugeln, von denen 10 zufĂ€llig herausgegriffen werden. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass unter ihnen genau 6 weiße sind?

  7. 7

    In einer Bar gibt es jeden Samstag Abend ein WĂŒrfelspiel. Hierbei kann der Barbesucher seinen bestellten Cocktail umsonst trinken, wenn er gewinnt.

    Die Regeln sind einfach: Barkeeper und Kunde wĂŒrfeln einen sechsseitigen, nichtgezinkten WĂŒrfel.

    WĂŒrfelt der Besucher eine höhere Zahl als der Barkeeper, gewinnt er.

    1. Wie oft muss ein Besucher wĂŒrfeln, damit seine Gewinnwahrscheinlichkeit auf einen Gratis-Cocktail bei mindestens 80% liegen?

    2. Eine Gruppe von 5 Personen trinken an einem Samstag 10 Cocktails. Wie wahrscheinlich ist es, dass

      .\phantom{.}A.\phantom{.}Kein Cocktail gewonnen wird?

      .\phantom{.}B.\phantom{.}Genau drei Cocktails gewonnen werden?

      .\phantom{.}C.\phantom{.}Mehr als drei Cocktails gewonnen werden?

      .\phantom{.}D.\phantom{.}Genau neun Cocktails gewonnen werden?

      .\phantom{.}E.\phantom{.}Alle zehn Cocktails gewonnen werden?

    3. Wie oft muss die Gruppe das Spiel mit dem Barkeeper spielen, damit sie zu mindestens 95% Wahrscheinlichkeit zehn Cocktails gewinnen?


    4. Der durchschnittliche Preis fĂŒr einen Cocktail betrĂ€gt 6,90€. Die Kosten fĂŒr diesen inklusive dem Lohn fĂŒr den Barkeeper sind fĂŒr den Betreiber der Bar etwa 4€. Ein durchschnittlicher Gast trinkt 1,5 Cocktails. An einem Freitag (ohne dieses Angebot) trinken die GĂ€ste am Abend etwa 120 Cocktails.

      Wie viele GĂ€ste mehr mĂŒssen durch das besondere Spiel angelockt werden, damit sich dieses fĂŒr den Betreiber der Bar lohnt?

    5. Ein Gast ist ein Halunke, der mogelt. Er nutzt die Unaufmerksamkeit des Kellners aus, indem er seinen Wurf zunĂ€chst unter dem WĂŒrfelbecher heimlich betrachtet und bei einer gewĂŒrfelten 1-3 den WĂŒrfel nochmal unbemerkt wĂŒrfelt.

      Wie ist nun seine Gewinnchance?

  8. 8

    Eine Firma fĂŒr Bohrmaschinen stellt mit 2020% Ausschuss her. Das heißt, dass jede fĂŒnfte Bohrmaschine fehlerhaft hergestellt wird.

    1. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass unter 100 zufĂ€llig gewĂ€hlten Bohrmaschinen kein AusschussstĂŒck zu finden ist?

    2. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass genau 20 Bohrmaschinen zum Ausschuss zÀhlen?

  9. 9

    Lukas ist Biathlet und besitzt eine Treffsicherheit von p=0,85p=0{,}85. Nach einem Durchgang auf seinen Langlauf-Ski legt sich Lukas an den Schießstand und gibt 55 SchĂŒsse auf die Scheiben.

    Bild
    1. Berechne die Wahrscheinlichkeit, dass Lukas alle Scheiben trifft.

    2. Bestimme die Wahrscheinlichkeit, dass Lukas die ersten beiden trifft.

    3. Nach einer weiteren Runde Langlauf, fÀllt es Lukas schwerer sich zu konzentrieren. Seine Treffsicherheit betrÀgt ab jetzt p=0,6p=0{,}6. Nach seinem Durchgang zeigen die Scheiben das folgende Muster:

      Bild

      Mit welcher Wahrscheinlichkeit hat er genau dieses Muster getroffen?

    4. FĂŒr den letzten Durchgang benötigt er genau vier Treffer. Wie viele Muster kann Lukas auf seinen Scheiben schießen, damit dieses Ereignis erfĂŒllt ist?

    5. BegrĂŒnde, dass sich die Wahrscheinlichkeit fĂŒr das Ereignis

      E: "Lukas trifft genau vier mal."E:\ "Lukas\ trifft\ genau\ vier\ mal."

      folgendermaßen berechnen lĂ€sst:

      P(E)=5⋅0,64⋅0,4\displaystyle P\left(E\right)=5\cdot0{,}6^4\cdot0{,}4
  10. 10

    Was ist der Unterschied zwischen einem Laplace-Experiment und einem Bernoulli-Experiment?

  11. 11

    Was ist eine Bernoulli-Kette im Vergleich zu einem Bernoulli-Experiment?

  12. 12

    Entscheide jeweils, ob es sich um ein Laplace-Experiment, ein Bernoulli-Experiment, beides oder keins von beidem handelt.

    1. Ein fairer WĂŒrfel wird geworfen und die Augenzahl notiert

    2. Ein fairer WĂŒrfel wird geworfen und notiert, ob eine 6 gefallen ist oder nicht.

    3. Es wird morgens aus dem Fenster geschaut und notiert, welches Wetter draußen ist.

    4. Eine zufÀllige Person wird nach ihrer Blutgruppe (A/B/AB/0) gefragt.

    5. Eine faire MĂŒnze wird einmal geworfen.

    6. Eine gezinkte MĂŒnze wird einmal geworfen.

    7. Eine zufÀllig ausgewÀhlte Person in der Bevölkerung wird gefragt, ob sie raucht.

  13. 13

    Entscheide jeweils, ob es sich um eine Bernoulli-Kette handelt.

    1. Aus einer Urne mit 1010 roten und 2020 blauen Kugeln wird mit ZurĂŒcklegen fĂŒnfmal hintereinander gezogen.

    2. Aus einer Urne mit 1010 roten und 2020 blauen Kugeln werden ohne ZurĂŒcklegen fĂŒnf Kugeln nacheinander entnommen

  14. 14

    WofĂŒr stehen bei einer Bernoulli-Kette beziehungsweise bei einer binomialverteilten ZufallsgrĂ¶ĂŸe die Buchstaben n,pn, p und kk?

  15. 15

    Gib fĂŒr jede Situation an, was n,pn, p und kk ist.

    Du kannst es ins Eingabefeld in der Form (n;p;k)(n;p;k) eingeben.

    (Beispiel fĂŒr n=30,p=0,2n=30, p=0{,}2 und k=10k=10 wĂ€re die Eingabe (30;0,2;10)(30;0{,}2;10))

    1. Eine faire MĂŒnze wird 5050 mal geworfen. Es soll genau 2525 mal Zahl angezeigt werden.


    2. 80 %80\ \% der Weltbevölkerung können ihre Zunge rollen. Es werden 500500 Personen befragt und 300300 sollen die Eigenschaft besitzen.


    3. Eine gezinkte MĂŒnze zeigt in 70 %70\ \% der FĂ€lle Kopf. Sie wird 2020 mal geworfen. Es soll 77 mal Zahl angezeigt werden.


  16. 16

    AnnÀherung an die Formel der Bernoulli-Kette

    Aus einer Urne mit 55 roten und 66 blauen Kugeln wird dreimal mit ZurĂŒcklegen gezogen. Bestimme jeweils einen Term fĂŒr die Wahrscheinlichkeit der Ereignisse {(b;b;r)},{(b;r;b)}\left\{(b;b;r)\right\},\left\{(b;r;b)\right\} und {(r;b;b)}\left\{(r;b;b)\right\} und vereinfache ihn zunĂ€chst, ohne den Termwert zu berechnen.

    ErklÀre deine Beobachtung, in dem du das Ereignis A={(b;b;r);(b;r;b);(r;b;b)}A=\{(b;b;r);(b;r;b);(r;b;b)\} mit Worten beschreibst und bestimme P(A)P(A).

  17. 17

    Die Wahrscheinlichkeit, bei einer Bernoulli-Kette mit LĂ€nge nn und einer Trefferwahrscheinlichkeit pp genau kk Treffer zu erzielen, kann bestimmt werden durch:

    P("genau k Treffer")=B(n;p;k)=(nk)⋅pk⋅(1−p)n−kP(\text{"genau k Treffer"})=B(n;p;k)=\begin{pmatrix}n\\k\end{pmatrix}\cdot p^k\cdot (1-p)^{n-k}

    ErklÀre die Bedeutung jedes Faktors im Produkt


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